Enttäuschendes Debüt
Marie Menkes Debütroman „Spielverderberin“, erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag erzählt von einer intensiven und obsessiven Dreiecksfreundschaft, zwischen Dorfidylle und Großstadttrubel und einem Geheimnis, das alles überschattet.
Im Fokus der Handlung steht Sophie, die seit Kindertagen mit ihrer besten Freundin Lotte durch dick und dünn geht. In der Oberstufe stößt Romy aus München dazu und die bisher so gefestigte Freundschaft gerät nach und nach immer mehr aus den Fugen.
Sprachlich kann Menke durchaus überzeugen, erzählerisch war es mir jedoch zu dünn. Ihr gelingt es zwar, die toxische Dynamik und Rivalität innerhalb der drei Freundinnen gut zu übermitteln, dennoch waren mit die Geschehnisse oft zu vage angedeutet. Insbesondere die Themen Dorf- und Stadtleben kommen dagegen immer und immer wieder zur Sprache und haben mich schnell gelangweilt. Die Spannung wurde nur durch das zwischen den Zeilen stehende Geheimnis aufrecht gehalten und die Lösung am Ende war dann auch weniger kraftvoll, als ich es mir erhofft hatte.
Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Die Handlung ist nichts, was bei mir in Erinnerung bleiben wird und auch auf emotionaler Ebene hat es mich nicht abgeholt, da die Figuren durch die Geschichte hindurch distanziert blieben.
Im Fokus der Handlung steht Sophie, die seit Kindertagen mit ihrer besten Freundin Lotte durch dick und dünn geht. In der Oberstufe stößt Romy aus München dazu und die bisher so gefestigte Freundschaft gerät nach und nach immer mehr aus den Fugen.
Sprachlich kann Menke durchaus überzeugen, erzählerisch war es mir jedoch zu dünn. Ihr gelingt es zwar, die toxische Dynamik und Rivalität innerhalb der drei Freundinnen gut zu übermitteln, dennoch waren mit die Geschehnisse oft zu vage angedeutet. Insbesondere die Themen Dorf- und Stadtleben kommen dagegen immer und immer wieder zur Sprache und haben mich schnell gelangweilt. Die Spannung wurde nur durch das zwischen den Zeilen stehende Geheimnis aufrecht gehalten und die Lösung am Ende war dann auch weniger kraftvoll, als ich es mir erhofft hatte.
Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Die Handlung ist nichts, was bei mir in Erinnerung bleiben wird und auch auf emotionaler Ebene hat es mich nicht abgeholt, da die Figuren durch die Geschichte hindurch distanziert blieben.