Ernsthaft, verletzlich und stark
Dieses Buch hat mich auf eine stille und gleichzeitig sehr laute Weise berührt. Spielverderberin erzählt von weiblichem Aufwachsen, von inneren Kämpfen, von Erwartungen und von dem Wunsch, sich selbst treu zu bleiben. Die Geschichte ist feinfühlig und roh zugleich und genau diese Spannung hat mich tief in ihren Bann gezogen.
Das Lesen war nicht immer leicht, weil die Konflikte andere sind als die, die man aus klassischen Erwachsenengeschichten kennt. Es sind die kleinen, aber existenziellen Dramen junger Frauen. Gefühle, die übersehen werden. Grenzen, die immer wieder überschritten werden. Gerade das hat mich so gefesselt, weil es mich stark an meine eigene Jugend erinnert hat, obwohl dieses Buch kein Jugendbuch ist.
Als Frau, die selbst auf dem Dorf groß geworden ist, habe ich mich in vielen Bildern und Stimmungen wiedergefunden. Dieses Gefühl von Enge und Freiheit zugleich, von Beobachtetwerden und Unsichtbarkeit. Die Autorin beschreibt diese Welt mit großer Sensibilität und einer Sprache, die mutig ist, eigenständig und im besten Sinne außergewöhnlich. Ich habe es an einem Samstag komplett gelesen und hatte große Freude dabei.
Das Lesen war nicht immer leicht, weil die Konflikte andere sind als die, die man aus klassischen Erwachsenengeschichten kennt. Es sind die kleinen, aber existenziellen Dramen junger Frauen. Gefühle, die übersehen werden. Grenzen, die immer wieder überschritten werden. Gerade das hat mich so gefesselt, weil es mich stark an meine eigene Jugend erinnert hat, obwohl dieses Buch kein Jugendbuch ist.
Als Frau, die selbst auf dem Dorf groß geworden ist, habe ich mich in vielen Bildern und Stimmungen wiedergefunden. Dieses Gefühl von Enge und Freiheit zugleich, von Beobachtetwerden und Unsichtbarkeit. Die Autorin beschreibt diese Welt mit großer Sensibilität und einer Sprache, die mutig ist, eigenständig und im besten Sinne außergewöhnlich. Ich habe es an einem Samstag komplett gelesen und hatte große Freude dabei.