Erwachsen werden
Eine Jugendfreundschaft kann sehr prägend sein. Unsere Freunde inspirieren uns, wir entdecken Talente und erkennen Grenzen. In dem Roman „Spielverderberin“ von Marie Menke wird es exemplarisch verdeutlicht.
Sophie, Lotte und Romy erleben eine Jugend in Süthland. Die Dreier Kombination ist schwierig und sie leben sich auseinander. Schließlich enden alle drei in Köln- doch die Freundschaft ist längst zerbrochen…
Ich habe gut in die Geschichte gefunden. Direkten Bezug hatte ich zu Erzählerin Sophie, deren Gedanken ich anfangs super nachvollziehen konnte. Sie trauert um die verlorene Freundschaft und macht sich quasi auf die Suche nach Antworten, wobei sie sich immer mehr in Erinnerungen verliert. Durch die authentische und beschreibende Sprache kann ich ihr gut folgen.
Allerdings bleibt die gesamte Story blass. Sowohl von Romy als auch Lotte fehlen mir Ecken und Kanten. Vieles wird nicht ausgesprochen und bleibt spekulativ, obwohl die Themen relevant sind. Das finde ich etwas schade.
Insgesamt gebe ich den Roman über Freundschaft und Erwachsenwerden vier Sterne.
Sophie, Lotte und Romy erleben eine Jugend in Süthland. Die Dreier Kombination ist schwierig und sie leben sich auseinander. Schließlich enden alle drei in Köln- doch die Freundschaft ist längst zerbrochen…
Ich habe gut in die Geschichte gefunden. Direkten Bezug hatte ich zu Erzählerin Sophie, deren Gedanken ich anfangs super nachvollziehen konnte. Sie trauert um die verlorene Freundschaft und macht sich quasi auf die Suche nach Antworten, wobei sie sich immer mehr in Erinnerungen verliert. Durch die authentische und beschreibende Sprache kann ich ihr gut folgen.
Allerdings bleibt die gesamte Story blass. Sowohl von Romy als auch Lotte fehlen mir Ecken und Kanten. Vieles wird nicht ausgesprochen und bleibt spekulativ, obwohl die Themen relevant sind. Das finde ich etwas schade.
Insgesamt gebe ich den Roman über Freundschaft und Erwachsenwerden vier Sterne.