Freundschaftsnarben
Das Cover des Buches hat mich aufgrund seiner Unkonventionalität direkt angesprochen. Auch den Titel empfand ich als spannend, da das Wort 'Spielverderberin' für mich ein absolut zentrales Wort aus der Kindheit ist, das im Erwachsenenalter kaum noch im Alltag und Wortschatz auftaucht. Faszinierend finde ich auch immer, wenn die Autorenschaft bei jemandem liegt, der deutlich jünger ist als ich selbst. Was mir an der Gestaltung des Buches nicht so gefallen hat, war die Schriftart, irgendwie war mir diese etwas zu fett und plump.
Die Geschichte hat mich direkt von Beginn an gefesselt, erst im Rahmen der Leseprobe, aber auch auf allen anderen folgenden Seiten, sodass ich das Buch sehr schnell beendet habe. Ich mochte es, dass das Buch kapitelweise immer zwischen den zwei Zeiträumen im Leben der Protagonistin springt. So haben sich nach und nach im Verlaufe des Lesens die Erlebnisse wie ein Puzzle zusammengefügt. Auch wenn klar ist, dass dieses Erzählgerüst zugrunde liegt und dem Lesenden nach und nach Teile der Gesamtgeschichte präsentiert werden, wirkt die Erzählung nicht gekünstelt oder zu stark konstruiert. Der Schreibstil ist flüssig und transportiert das junge Erwachsenenalter der Hauptpersonen sehr gut.
Während die Protagonistin recht klar gezeichnet ist, bleiben andere Figuren eher vage, was aber gerade den Reiz der Geschichte ausmacht und den Sog verstärkt, das Ende des Buches zu erfahren. Im Rahmen des Romans werden mehrere Themen (Freundschaft, Verlust, Aufwachsen in Land und Stadt und dessen Einfluss auf das weitere Leben, Klassenunterschiede) aufgegriffen und gut miteinander verflochten. Freude und Leid liegen oft unmittelbar nebeneinander und die Zerbrechlichkeit von Beziehungen und auch Einzelpersonen ist gut spürbar.
Für mich ist das Buch eines der besten Coming of Age Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich freue mich sehr darauf weitere Bücher der Autorin zu lesen.
Die Geschichte hat mich direkt von Beginn an gefesselt, erst im Rahmen der Leseprobe, aber auch auf allen anderen folgenden Seiten, sodass ich das Buch sehr schnell beendet habe. Ich mochte es, dass das Buch kapitelweise immer zwischen den zwei Zeiträumen im Leben der Protagonistin springt. So haben sich nach und nach im Verlaufe des Lesens die Erlebnisse wie ein Puzzle zusammengefügt. Auch wenn klar ist, dass dieses Erzählgerüst zugrunde liegt und dem Lesenden nach und nach Teile der Gesamtgeschichte präsentiert werden, wirkt die Erzählung nicht gekünstelt oder zu stark konstruiert. Der Schreibstil ist flüssig und transportiert das junge Erwachsenenalter der Hauptpersonen sehr gut.
Während die Protagonistin recht klar gezeichnet ist, bleiben andere Figuren eher vage, was aber gerade den Reiz der Geschichte ausmacht und den Sog verstärkt, das Ende des Buches zu erfahren. Im Rahmen des Romans werden mehrere Themen (Freundschaft, Verlust, Aufwachsen in Land und Stadt und dessen Einfluss auf das weitere Leben, Klassenunterschiede) aufgegriffen und gut miteinander verflochten. Freude und Leid liegen oft unmittelbar nebeneinander und die Zerbrechlichkeit von Beziehungen und auch Einzelpersonen ist gut spürbar.
Für mich ist das Buch eines der besten Coming of Age Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich freue mich sehr darauf weitere Bücher der Autorin zu lesen.