Ist nicht so ganz bei mir angekommen

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lara2505 Avatar

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„Spielverderberin“, der Debütroman von Marie Menke“, liest sich verständlich und leicht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, die nicht allzu vielen Seiten hat man daher bald durch.
Das Cover ist ansprechend gestaltet und ich fand und finde es immer noch passend zu dieser Geschichte und dem Titel, es erinnert mich an einen (nicht sichtbaren) Schulhof mit einem in die Mangel genommenen Kind.
Beim Klappentext hat mir der Inhalt sehr zugesagt, ich war gespannt, ob in diesem Fall das Dreierkonstrukt funktionieren wird, möglicherweise aufgrund der Verschiedenheit der Protagonistinnen, aber leider nein.
Trotz des Anscheins inniger Verbundenheit zwischen den Dreien kristallisieren sich immer mehr die tatsächlich im Verborgenen schlummernden Emotionen in dieser Gruppierung heraus und bringen alles ins Wanken. Zudem muss ich zugeben, dass ich keine besonderen Sympathien entwickeln konnte, dazu sind mir die Geschehen und Charaktere der Figuren zu sehr verborgen geblieben.
Trotz der beiden Zeitebenen und daher zwei Erzählsträngen, sowie zwei unterschiedlichen Schauplätzen, sind bei mir immer wieder Erlebnisse und Handlungen offen geblieben, beziehungsweise sogar unplausibel erschienen.
Von mir 4 Sterne, da das Buch trotz einiger (für mich) Schwächen doch Tiefgang hat, feinfühlig geschrieben ist und doch auch sehr zum Nachdenken anregt.