Langatmig
Spielverderberin eine Geschichte über eine intensive Dreiecksfreundschaft, ein Geheimnis, das alles überschattet, und der Wechsel zwischen Dorf und Großstadt – eigentlich ein gutes Fundament für eine spannende Story. Leider konnte der Roman meine Erwartungen nicht ganz erfüllen.
Die Atmosphäre ist zweifellos gut. Marie Menke schreibt bildhaft, mit ruhiger Sprache und schafft es, die bedrückende Stimmung jugendlicher Freundschaften einzufangen. Auch die Grundidee an sich hat viel Potenzial.
Trotzdem war das Buch über weite Strecken erstaunlich uninspiriert. Die Figuren wirken oft distanziert, fast unnahbar, sodass ich emotional nie richtig abgeholt wurde. Vieles bleibt angedeutet, manches bewusst vage, was eventuell ein Stilmittel ist, mich aber eher frustriert hat. Die Handlung plätschert lange vor sich hin, ohne dass wirklich etwas passiert, und das große Geheimnis, auf das alles zuläuft, fühlte sich am Ende weniger kraftvoll an, als ich gehofft hatte.
Sprachlich schön aber erzählerisch zu dünn, um mich wirklich mitzunehmen.
Die Atmosphäre ist zweifellos gut. Marie Menke schreibt bildhaft, mit ruhiger Sprache und schafft es, die bedrückende Stimmung jugendlicher Freundschaften einzufangen. Auch die Grundidee an sich hat viel Potenzial.
Trotzdem war das Buch über weite Strecken erstaunlich uninspiriert. Die Figuren wirken oft distanziert, fast unnahbar, sodass ich emotional nie richtig abgeholt wurde. Vieles bleibt angedeutet, manches bewusst vage, was eventuell ein Stilmittel ist, mich aber eher frustriert hat. Die Handlung plätschert lange vor sich hin, ohne dass wirklich etwas passiert, und das große Geheimnis, auf das alles zuläuft, fühlte sich am Ende weniger kraftvoll an, als ich gehofft hatte.
Sprachlich schön aber erzählerisch zu dünn, um mich wirklich mitzunehmen.