Langsamer Start, tolles Ende

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danib83 Avatar

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Gleich zu Beginn habe ich Marie Menkes Roman "Spielverderberin" sehr angenehm zu lesen empfunden. Die Beschreibungen der Erlebnisse der drei Freundinnen durch die Ich-Erzählerin Sophie war sehr ansprechend. Ein Geheimnis um die Freundinnenschaft von Romy, Lotte und Sophie schwebt während des Großteils des Romans im Raum. Nach den ersten Kapiteln wurde das Buch dann aber langsamer und es passiert njcht sonderlich viel. Die jungen Frauen ziehen um, sehen sich teilweise nicht sehr viel und immer wieder werden Kapitel eingeschoben, in denen von der damaligen Zeit berichtet wird. So lernen wir nach und nach die Abiturphase von Romy und Sophie kennen, Lotte ist zu der Zeit in einer Klinik.
Sophie ist in Romy verliebt, als diese sich dann aber aus dem Staub macht, beginnt sie eine Beziehung mit Milo, der aber das Landleben irgendwie geringschätzt bzw. unterschätzt.
Erst zum Schluss erfahren wir, was wirklich passiert ist und warum Romy aus dem Blickfeld verschwindet.
Für mich war es ein durchaus gelungener Roman, vor allem als der Mittelteil 'geschafft' war!