Leider etwas farblos geblieben!

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petris Avatar

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Sophie, Lotte und Romy wachsen gemeinsam auf dem Land auf, genauer gesagt im Süthland. Romy ist erst später dazu gekommen, eine Zugezogene aus München. Dadurch verändert sich die Freundschaft zwischen Sophie und Lotte, bis dahin seit dem Kindergarten, beste Freundinnen. Kurz vor dem Abitur bekommt Lotte Probleme, Schulängste. Sie geht in eine Klinik, schließt das Abitur nicht ab. Und Lotte und Romy wachsen enger zusammen.
Vier Jahre später treffen sie sich wieder. Am Baggersee, so wie früher. Man erfährt, dass Lotte einen Unfall hatte. Warum? Was war passiert? Das erfahren wir nicht.
Und so wird die Geschichte dieser Freundschaft abwechselnd aus der Gegenwart und aus der Vergangenheit vier Jahre früher erzählt.
Der Plot ist nicht schlecht. Jungendfreundschaft, eine Dreierfreundschaft, was immer zu Schwierigkeiten führt. Der Gegensatz Stadt und Land. Und dazu ein Unfall.
ABER: Leider geht das Ganze nicht ganz auf. Die Figuren bleiben blass, die Auflösung, was passiert ist, kommt viel zu spät, wird viel zu oft angeteasert. Der Minderwertigkeitskomplex von Sophie, weil sie vom Land kommt, bleibt irgendwie unverständlich. Auch die Beziehungen zwischen den Dreien wirken irgendwie farblos. Die späte Erklärung zu dem, was passiert ist, wirkt konstruiert.
Alles in allem, spannendes Thema, leider hier nicht ganz zum Leben erweckt.