Ménage à trois als Freundinnen
In ihrem Debütroman »SPIELVERDERBERIN« erzählt Marie Menke von drei Freundinnen, die gemeinsam auf dem Land in die Oberstufe gehen. Sophie und Lotte kennen sich seit Kindheitstagen, in der Oberstufe hat sich ihre Freundschaft verändert. Romy zieht mit ihren Eltern aufs Land und freundet sich zunächst mit Lotte, später auch mit Sophie an. Auf zwei Zeitebenen erzählt die Autorin von den drei jungen Frauen: Während der vielversprechenden Abi-Zeit und vier Jahre später, als Romy und Sophie in Köln studieren. Wieso fehlt Lotte hier? Warum fühlt sich Sophie so schuldig? Und was ist zwischen den Dreien passiert? Der Wunsch nach Antworten auf diese Fragen haben mich auf jeden Fall durch diesen Coming-of-Age Roman fliegen lassen.
Sind drei wirklich eine zu viel? Und wie ungesund können Dynamiken in Freundschaften werden? Dass Freundschaften sich im Laufe des Lebens verändern, manche für eine bestimmte Phase sehr eng sind und sich danach lockern, gehört zwar zum Leben dazu, ist aber deswegen manchmal nicht weniger schmerzhaft. Genau davon hätte ich mir mehr in diesem Roman gewünscht. Leider fühlte sich für mich das Lesen des Romans an, als wäre viel Potential der Story nicht ausgeschöpft worden (Erste Liebe versus Freundschaft, Sexualität, Freundschaften, CoA, … ) . Dieser hat sich zu sehr an Stigmatisierungen zwischen Stadt versus Land-Aufwachsen und damit verbundenen Chancen aufgehangen, während mir die Charaktere zu vage und zu oberflächlich geblieben sind. Ich hätte den Roman sehr gerne gemocht, aber leider hat es für mich schlussendlich nicht ganz gepasst.
Sind drei wirklich eine zu viel? Und wie ungesund können Dynamiken in Freundschaften werden? Dass Freundschaften sich im Laufe des Lebens verändern, manche für eine bestimmte Phase sehr eng sind und sich danach lockern, gehört zwar zum Leben dazu, ist aber deswegen manchmal nicht weniger schmerzhaft. Genau davon hätte ich mir mehr in diesem Roman gewünscht. Leider fühlte sich für mich das Lesen des Romans an, als wäre viel Potential der Story nicht ausgeschöpft worden (Erste Liebe versus Freundschaft, Sexualität, Freundschaften, CoA, … ) . Dieser hat sich zu sehr an Stigmatisierungen zwischen Stadt versus Land-Aufwachsen und damit verbundenen Chancen aufgehangen, während mir die Charaktere zu vage und zu oberflächlich geblieben sind. Ich hätte den Roman sehr gerne gemocht, aber leider hat es für mich schlussendlich nicht ganz gepasst.