Schönes Buch mit schwächen

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moongirl Avatar

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Bewertung 4,5 von 5 Sternen

Ich fand Spielverderberin insgesamt echt gut, vor allem wegen der Dynamik zwischen den drei Freundinnen. Diese Dreierkonstellation ist super getroffen, man merkt schnell, dass an dem Sprichwort „Drei sind einer zu viel“ tatsächlich etwas dran ist. Irgendwie ist immer eine Person außen vor oder fühlt sich zumindest so, und genau dieses unterschwellige Ungleichgewicht wird im Buch sehr realistisch dargestellt. Mit Sophie konnte ich mich teilweise mehr identifizieren, als mir lieb war, was das Ganze nochmal intensiver gemacht hat. Die Beziehungen zwischen den drei wirken authentisch, nicht übertrieben dramatisch, sondern eher so, wie man es aus dem echten Leben kennt. Was mich allerdings gestört hat, war das Ende. Das Buch baut über lange Zeit wirklich Spannung und Tiefe auf, aber dann fühlt es sich plötzlich so an, als würde man einfach aus der Geschichte rausgerissen werden. Es ist nicht so, dass das Ende schlecht ist, es passt schon irgendwie, doch es hinterlässt ein Gefühl von Unvollständigkeit, als würde ein wichtiger Teil fehlen oder nicht zu Ende erzählt werden.