Three is crowd
Eine Studentin kehrt zurück in ihr Heimatdorf und trifft dort ihre alten Schulfreundinnen Lotte und Romy wieder. Die Begegnung ist geprägt von ihrer gemeinsamen Vergangenheit und den unterschiedlichen Lebenswegen, die sich durch die für ein Studium weggezogene Erzählerin bereits andeuten. Obwohl Lotte es ist, die die Erzählerin mit zum Baggersee nimmt, ist es Romy, der sich die Erzählerin verpflichtet fühlt und die bei ihr alle Emotionen auslöst. Mit einem Mal ist die Verantwortung und ein Gefühl für die alten Freundinnen wieder da, das sich schnell verselbständigt und auf einen großen Knall zusteuert.
Die "Spielverderberin" deutet bereits durch das (wirklich gelungene) Titelbild auf die Tücken der Frauenfreundschaft zu dritt und die Schmerzen, zu denen eine solche führen kann. Das Buch ist geprägt von dem Lebensgefühl mit Anfang 20 zwischen Freiheit und Suche und auch die Sprache greift diese Lebensphase gefühlvoll auf. Das ist alles sehr solide geschrieben und aufgebaut, so richtig neu ist es allerdings nicht und wer selbst seine Studienjahre hinter sich gebracht hat, hat auch nicht mehr ganz so große Leseanreize.
Die "Spielverderberin" deutet bereits durch das (wirklich gelungene) Titelbild auf die Tücken der Frauenfreundschaft zu dritt und die Schmerzen, zu denen eine solche führen kann. Das Buch ist geprägt von dem Lebensgefühl mit Anfang 20 zwischen Freiheit und Suche und auch die Sprache greift diese Lebensphase gefühlvoll auf. Das ist alles sehr solide geschrieben und aufgebaut, so richtig neu ist es allerdings nicht und wer selbst seine Studienjahre hinter sich gebracht hat, hat auch nicht mehr ganz so große Leseanreize.