Verhängnisvolle Dreierkonstellation
Lotte und Sophie kennen sich seit sie Kinder sind, denn sie sind in derselben Bauernschaft in Aulbach im Süthland großgeworden und so enge Freundinnen geworden. In der Oberstufe stößt dann Romy, die unkonventionelle, coole Schülerin aus München dazu und verbringt vor allem Zeit mit Lotte. Nach einiger Zeit freundet sie sich auch mit Sophie an und ist vor allem interessant und aufregend.
Marie Menke schreibt über die Freundschaft auf zwei Zeitebenen und überlässt Sophie als Ich-Erzählerin die Bühne. Schnell wird klar, dass es irgendein Geheimnis und ein großes Problem innerhalb dieser Dreierkonstellation gab und gibt.
Erzählt wird einerseits in der Gegenwart, zu Studienzeiten, und andererseits in der Vergangenheit von der Schulzeit. So erfahren die Leser*innen bruchstückhaft, was die Freundschaften bestimmt hat, wie die drei ihre Zeit miteinander verbracht haben und im Laufe des Buches auf, wie die drei zueinander standen. Allerdings schwingt hier das meiste zwischen den Zeilen mit. Was einst in der verhängnisvollen Nacht passiert ist, erfahren wir recht spät.
Ich mochte die Art und Weise sowie den Ton, in dem Marie Menke schreibt. Die Freundschaft der drei Mädchen bzw. jungen Frauen wirkt obsessiv, kontrollierend und vor allem unsicher und instabil. Über Lotte erfahren wir am wengisten, doch im Grunde blieben alle drei Figuren sehr distanziert für mich. Die Kipppunkte sind jedoch klar spürbar und beklemmend.
Ein intensiver Roman, der die Faszination und die Belastung einer Freundschaft zwischen sehr unterschiedlichen jugen Frauen thematisiert.
Marie Menke schreibt über die Freundschaft auf zwei Zeitebenen und überlässt Sophie als Ich-Erzählerin die Bühne. Schnell wird klar, dass es irgendein Geheimnis und ein großes Problem innerhalb dieser Dreierkonstellation gab und gibt.
Erzählt wird einerseits in der Gegenwart, zu Studienzeiten, und andererseits in der Vergangenheit von der Schulzeit. So erfahren die Leser*innen bruchstückhaft, was die Freundschaften bestimmt hat, wie die drei ihre Zeit miteinander verbracht haben und im Laufe des Buches auf, wie die drei zueinander standen. Allerdings schwingt hier das meiste zwischen den Zeilen mit. Was einst in der verhängnisvollen Nacht passiert ist, erfahren wir recht spät.
Ich mochte die Art und Weise sowie den Ton, in dem Marie Menke schreibt. Die Freundschaft der drei Mädchen bzw. jungen Frauen wirkt obsessiv, kontrollierend und vor allem unsicher und instabil. Über Lotte erfahren wir am wengisten, doch im Grunde blieben alle drei Figuren sehr distanziert für mich. Die Kipppunkte sind jedoch klar spürbar und beklemmend.
Ein intensiver Roman, der die Faszination und die Belastung einer Freundschaft zwischen sehr unterschiedlichen jugen Frauen thematisiert.