Vier Jahre Abstand, eine verschwiegene Wahrheit
Marie Menkes "Spielverderberin" erzählt von drei Freundinnen, deren Beziehung über Jahre hinweg von Nähe, Rivalität und unausgesprochenen Spannungen geprägt ist. Auf zwei Zeitebenen entfaltet sich die Geschichte: In der Gegenwart treffen die Frauen nach vier Jahren Funkstille wieder aufeinander, während Rückblenden langsam offenlegen, was zu ihrem Bruch geführt hat. Dabei wird bald deutlich, dass ihre Dreierfreundinnenschaft nie wirklich eine war, sondern es immer wechselnde Zweierfreudinnenschaften waren und kleine Machtspiele sowie unterschwellige Verletzungen zum Alltag dazu gehörten.
Anfangs verlangt der Roman Geduld: Als Leserin war mir ganz unklar, wer wie mit wem zusammenhängt und worauf ich achten soll. Doch je mehr sich die Verflechtungen der Figuren offenbaren, desto stärker zog mich die Geschichte in ihren Bann.
Spielverderberin überzeugt letztlich als fein beobachtetes Porträt weiblicher Teenie-Freundschaft und belohnt Durchhaltevermögen mit emotionaler Wucht.
Anfangs verlangt der Roman Geduld: Als Leserin war mir ganz unklar, wer wie mit wem zusammenhängt und worauf ich achten soll. Doch je mehr sich die Verflechtungen der Figuren offenbaren, desto stärker zog mich die Geschichte in ihren Bann.
Spielverderberin überzeugt letztlich als fein beobachtetes Porträt weiblicher Teenie-Freundschaft und belohnt Durchhaltevermögen mit emotionaler Wucht.