Wie ein Spiel Freundschaften zerstören kann
Der Debüt - Roman von Marie Menke erzählt eine Geschichte aus der Sicht von Sophie, die auf dem Land aufwächst und deren Leben eine neue Wendung bekommt, als Romy aus München in das kleine Dorf zieht.
Lotte, ihre Freundin seit Kindertagen, ist auch von Romy fasziniert.
Diese Dreierbeziehung ist im Fokus der Geschichte.
Aber auch Milan, der Freund von Sophie spielt eine Rolle.
Die zwei Zeitebenen (vier Jahre) und die Hinweise, dass in der Vergangenheit etwas passiert ist, was die Freundschaften beeinflusst hat, erzeugen die Spannung.
Leider auch nur dieser Punkt, der am Ende mir zu schnell abgehandelt wurde. Das Ende ließ mich eher enttäuscht zurück und die Wendung mit Milan fand ich sehr konstruiert.
Der Schreibstil selbst hat mir sehr gut gefallen, die Umsetzung der Geschichte war für mich jedoch enttäuschend, da ich sie nicht nachvollziehen konnte.
Warum Romy so eine Anziehungskraft auf Sophie hatte, ist unklar geblieben. Nur die Tatsache, dass sie aus einer Großstadt kam und der Duft ihrer Haare ist mir nicht genug für diese Faszination. Insgesamt war mir alles zu sehr reduziert auf die Begründung Land und Stadtleben. Auch die Beziehung mit Milan wird von Sophie darauf reduziert.
Romy war nicht manipulativ und die Obsession von Sophie nicht nachvollziehbar. Auch nicht was Lotte und Sophie verbunden hat, außer dass sie in dem selben Dorf zusammen aufgewachsen sind.
Der Titel des Buches wird erst am Ende klar und passt sehr gut, hätte aber meiner Ansicht nach schon vorher einfließen können.
Mir sind die Charaktere leider nicht nah gekommen und da ich beide Seiten (Landleben und Stadtleben) selbst erlebt habe, kann ich zwar manche Sachen erkennen und nachvollziehen und die Situation einer Dreiecksbeziehung bei Freundschaften ist super interessant, aber die Umsetzung war mir zu schwach.
Witzig finde ich das Cover, was mir auch gleich ins Auge gesprungen ist.
Vor allem mit der Verbindung Mode, ist mir gleich ein Vorurteil eingefallen, was ich an mir selbst beobachtet habe: Strümpfe in Pumps oder Ballerinas …., die kommt vom Dorf.
Es ist wirklich schade, denn die Geschichte hätte Potenzial gehabt und der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Mehr Situationen, was die Freundschaften gebildet hat, warum Sophie so fasziniert von Romy war, dass es schon toxische Ausmaße erreichte, insgesamt mehr “Show, don`t tell” hätte dem Roman gut getan.
Bücher, die mir wirklich gut gefallen, wandern oft als physische Exemplare noch in meinem Bücherregal, auch wenn ich sie schon als E-Book oder Hörbuch habe.
Dieses gehört nicht dazu.
Lotte, ihre Freundin seit Kindertagen, ist auch von Romy fasziniert.
Diese Dreierbeziehung ist im Fokus der Geschichte.
Aber auch Milan, der Freund von Sophie spielt eine Rolle.
Die zwei Zeitebenen (vier Jahre) und die Hinweise, dass in der Vergangenheit etwas passiert ist, was die Freundschaften beeinflusst hat, erzeugen die Spannung.
Leider auch nur dieser Punkt, der am Ende mir zu schnell abgehandelt wurde. Das Ende ließ mich eher enttäuscht zurück und die Wendung mit Milan fand ich sehr konstruiert.
Der Schreibstil selbst hat mir sehr gut gefallen, die Umsetzung der Geschichte war für mich jedoch enttäuschend, da ich sie nicht nachvollziehen konnte.
Warum Romy so eine Anziehungskraft auf Sophie hatte, ist unklar geblieben. Nur die Tatsache, dass sie aus einer Großstadt kam und der Duft ihrer Haare ist mir nicht genug für diese Faszination. Insgesamt war mir alles zu sehr reduziert auf die Begründung Land und Stadtleben. Auch die Beziehung mit Milan wird von Sophie darauf reduziert.
Romy war nicht manipulativ und die Obsession von Sophie nicht nachvollziehbar. Auch nicht was Lotte und Sophie verbunden hat, außer dass sie in dem selben Dorf zusammen aufgewachsen sind.
Der Titel des Buches wird erst am Ende klar und passt sehr gut, hätte aber meiner Ansicht nach schon vorher einfließen können.
Mir sind die Charaktere leider nicht nah gekommen und da ich beide Seiten (Landleben und Stadtleben) selbst erlebt habe, kann ich zwar manche Sachen erkennen und nachvollziehen und die Situation einer Dreiecksbeziehung bei Freundschaften ist super interessant, aber die Umsetzung war mir zu schwach.
Witzig finde ich das Cover, was mir auch gleich ins Auge gesprungen ist.
Vor allem mit der Verbindung Mode, ist mir gleich ein Vorurteil eingefallen, was ich an mir selbst beobachtet habe: Strümpfe in Pumps oder Ballerinas …., die kommt vom Dorf.
Es ist wirklich schade, denn die Geschichte hätte Potenzial gehabt und der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Mehr Situationen, was die Freundschaften gebildet hat, warum Sophie so fasziniert von Romy war, dass es schon toxische Ausmaße erreichte, insgesamt mehr “Show, don`t tell” hätte dem Roman gut getan.
Bücher, die mir wirklich gut gefallen, wandern oft als physische Exemplare noch in meinem Bücherregal, auch wenn ich sie schon als E-Book oder Hörbuch habe.
Dieses gehört nicht dazu.