Den Wald mit neuen Augen sehen

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blulau Avatar

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Das Buch ist in die Kapitel Frühling, Sommer, Herbst und Winter sowie die beiden Bereiche Wald und Wandel gegliedert. Diese Struktur gefällt mir sehr gut und macht direkt neugierig auf die verschiedenen Themen.

Besonders hervorheben möchte ich die wunderschönen Fotografien und die liebevoll gestalteten Lexikonseiten, auf denen verschiedene Baum- und Vogelarten vorgestellt werden. Sie lockern das Buch auf und laden zum Entdecken ein.

Der Schreibstil ist ruhig und angenehm. Die Autorin zeigt, wie man den Wald als etwas ganz Besonderes wahrnehmen kann. Für mich, die direkt am Wald aufgewachsen ist und bis heute gerne dort unterwegs ist, war vieles davon nicht neu. Trotzdem konnte ich mich sehr gut in die Gedanken hineinversetzen, denn genau so empfinde ich den Wald auch, als einen magischen Ort der Ruhe.
Daher bezweifle ich etwas, ob ich die richtige Zielgruppe für diese Buch bin oder doch eher Leute aus der Stadt angesprochen werden sollen.

Ich hatte zunächst eher ein klassisches Waldlexikon erwartet. Stattdessen steht die persönliche Beziehung der Autorin zum Wald im Mittelpunkt. Das macht das Buch auf eine ganz andere Art interessant und verleiht ihm eine besondere Atmosphäre.

Die Kapitel über die Jahreszeiten wurden in der Leseprobe leider nur angerissen. Gerade darauf bin ich besonders gespannt, denn ich könnte mir vorstellen, dass dort noch viele spannende Beobachtungen und Gedanken auf den Leser warten.