Inspiration, Bekanntes neu zu entdecken
Neben den stimmungsvollen Fotos hat mich als erstes die Erinnerung angesprochen, die Hannah Assia in ihrer Liebeserklärung an den Wald mit den Leser:innen teilt: der Wald als Spielplatz, als Raum für erste kleine Abenteuer, als Rückzugsmöglichkeit. Als Kind und Jugendliche war das für mich selbstverständlich. Als Erwachsene habe ich einiges von der Faszination des Waldes verlernt. Genau daher finde ich den Ansatz von Assia spannend. Er birgt Möglichkeiten, diesen Ort wieder zu entdecken, neu zu entdecken. Theoretisch bräuchte man keine Anleitung, im Wald seinen Sinnen zu vertrauen. In hektischen Zeiten ist es aber gut, mit diesem Buch eine Inspiration zur Hand zu haben. Und dann weiter in die Tiefe zu gehen, Baum- und Tierarten zu entdecken. Ich bin gespannt, wie es nach der Waldameise weitergeht.