Ein Poesiealbum für den Wald
Auf 187 Printseiten ist es Hanna Assil gelungen, eine Ode an den Wald zu schreiben.Herrlich entschleunigt und verzaubert war ich schon allein beim durchblättern dieses Buches. Mit ihren 35 Jahren hat sie einen erstaunlich weitsichtigen und reflektierten Blick in das Ökösystem Wald geworfen. Anhand vieler wunderschönen und eindrücklicher Bilder erklärt sie die Bedeutung und Zusammenspiel verschiedener Arten darin. Der Philosophische Blickwinkel auf Leben und Sterben im Wald hat mir sehr gut gefallen, etwas stirbt ab um Lebensgrundlage für etwas anderes zu bilden. So erneuert und verändert sich ständig alles. Im Buch bekommt man einen ausführlichen Eindruck,wer Hanna Assil ist und wie sie ihr Leben gestaltet, das fand ich sehr sympatisch. Die Strucktur im Buch ergibt sich anhand der Jahreszeiten, was passiert mit der Natur, was gibt es grad zusehen und wie kann man es wahrnehmen.
Die kleinen Achtsamkeitsübungen lenken das Bewusstsein auf den Wald und vielleicht muß man auch mal Abseits der ausgetretenen Wege schauen um den wunderbaren Kosmos Wald zu erleben.
Die kleinen Achtsamkeitsübungen lenken das Bewusstsein auf den Wald und vielleicht muß man auch mal Abseits der ausgetretenen Wege schauen um den wunderbaren Kosmos Wald zu erleben.