Wie ein meditativer Waldspaziergang
Mal auf den Waldboden der Tatsachen zurückzukommen und sich von der schnelllebigen, leistungsgetriebenen Konsumgesellschaft zurückzuziehen: Dazu lädt Hannah Assil in ihrem Buch „Sprichst du Wald?“ ein, denn der Wald ist der perfekte Ort zum Entspannen, aber auch um mit der Natur auf Tuchfühlung zu gehen und viel zu lernen.
Die Autorin versucht in meditativ anmutenden, sowie informativen Texten und atemberaubenden Fotoaufnahmen Interessierten das Ökosystem Wald näher zu bringen und Zusammenhänge aufzuzeigen. In Artenportraits werden einige wichtige Pflanzen- und Tierarten vorgestellt. Besonders der Fokus auf gewisse Schlüsselarten, die eine erhebliche Bedeutung für den Wald haben, hat mir gut gefallen. Ein weiteres Highlight sind die kleinen interaktiven Aufgaben, die Sinnesübungen, die dazu einladen, das Buch kurz zur Seite zu legen und tatsächlich für einen kleinen, aufmerksamen Spaziergang vor die Tür zu gehen. Genauso sehr begeistert die farbliche und bildliche Gestaltung, die äußerst ansprechend fürs Auge ist.
Leider sind die Texte teilweise sehr redundant. Oft taucht in einem Absatz ein Gedanke auf, der in drei Sätzen unterschiedlich formuliert wird. Auch wenn die Formulierungen sehr schön sind, kommt doch das Gefühl auf, dass etwas intensiver hätte lektoriert werden können, sodass die Texte etwas prägnanter und weniger repetitiv seien.
Auch wären weniger oberflächliche, offensichtliche Eindrücke zu den Jahreszeiten – besonders auffällig bei Herbst und Winter – wünschenswert. Stattdessen passender wären spezifische, anekdotische kleine Erzählungen oder Erinnerungen aus dem Leben der Autorin, damit man der Person hinter dem Buch besser kennenlernt oder angeregt wird, selbst über eigene kindheitliche oder später gemachte Erfahrungen und Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Wald nachzudenken.
Insgesamt ist das Kosmossachbuch eine wunderschöne Einladung Abstand zum hektischen Alltag zu nehmen und sich wieder mehr für die komplexe, aber faszinierende Natur, die uns umgibt, zu begeistern. In verständlichen, kleinen Häppchen vermittelt Hannah Assil wichtiges Wissen und regt zur Auseinandersetzung mit dem Lebensraum Wald an. Trotz kleiner Schwächen spürt man deutlich, wie viel Liebe zur Natur in diesem Buch von allen Beteiligten steckt. Und das steckt an!
Die Autorin versucht in meditativ anmutenden, sowie informativen Texten und atemberaubenden Fotoaufnahmen Interessierten das Ökosystem Wald näher zu bringen und Zusammenhänge aufzuzeigen. In Artenportraits werden einige wichtige Pflanzen- und Tierarten vorgestellt. Besonders der Fokus auf gewisse Schlüsselarten, die eine erhebliche Bedeutung für den Wald haben, hat mir gut gefallen. Ein weiteres Highlight sind die kleinen interaktiven Aufgaben, die Sinnesübungen, die dazu einladen, das Buch kurz zur Seite zu legen und tatsächlich für einen kleinen, aufmerksamen Spaziergang vor die Tür zu gehen. Genauso sehr begeistert die farbliche und bildliche Gestaltung, die äußerst ansprechend fürs Auge ist.
Leider sind die Texte teilweise sehr redundant. Oft taucht in einem Absatz ein Gedanke auf, der in drei Sätzen unterschiedlich formuliert wird. Auch wenn die Formulierungen sehr schön sind, kommt doch das Gefühl auf, dass etwas intensiver hätte lektoriert werden können, sodass die Texte etwas prägnanter und weniger repetitiv seien.
Auch wären weniger oberflächliche, offensichtliche Eindrücke zu den Jahreszeiten – besonders auffällig bei Herbst und Winter – wünschenswert. Stattdessen passender wären spezifische, anekdotische kleine Erzählungen oder Erinnerungen aus dem Leben der Autorin, damit man der Person hinter dem Buch besser kennenlernt oder angeregt wird, selbst über eigene kindheitliche oder später gemachte Erfahrungen und Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Wald nachzudenken.
Insgesamt ist das Kosmossachbuch eine wunderschöne Einladung Abstand zum hektischen Alltag zu nehmen und sich wieder mehr für die komplexe, aber faszinierende Natur, die uns umgibt, zu begeistern. In verständlichen, kleinen Häppchen vermittelt Hannah Assil wichtiges Wissen und regt zur Auseinandersetzung mit dem Lebensraum Wald an. Trotz kleiner Schwächen spürt man deutlich, wie viel Liebe zur Natur in diesem Buch von allen Beteiligten steckt. Und das steckt an!