Das Buch zeigt wie wichtig Mitgefühl für andere, aber auch für sich selbst ist

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piisler Avatar

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Das Buch Lisa Fipps erzählt die Geschichte von Ellie, einem Mädchen, das sich in seinem eigenen Körper oft fremd fühlt und ständig das Gefühl hat, nicht richtig zu sein. Ellie liebt das Schwimmen, denn im Wasser fühlt sie sich leicht, frei und akzeptiert ganz anders als an Land, wo sie mit Vorurteilen, verletzenden Kommentaren und Erwartungen von anderen Menschen konfrontiert wird. Besonders berührend fand ich, wie ehrlich und sensibel die Autorin Ellies Gedanken und Gefühle beschreibt. Die Geschichte wird in Versform erzählt was dem Buch eine besondere Leichtigkeit gibt, obwohl die Themen sehr ernst sind. Dadurch lassen sich Ellies innere Kämpfe, ihre Unsicherheiten, aber auch ihre kleinen Hoffnungen sehr intensiv miterleben. Man hat beim Lesen oft das Gefühl, direkt in ihrem Kopf zu sein.

Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie verletzend Worte sein können vor allem, wenn sie von Menschen kommen, die einem eigentlich nahestehen. Gleichzeitig macht das Buch aber auch Mut. Ellie lernt nach und nach, das ihr Wert nicht davon abhängt, wie andere sie sehen, sondern davon wie sie sich selbst sieht. Besonders schön ist, das es dabei nicht um eine plötzliche Verwandlung geht, sondern um einen langsamen, realistischen Prozess.

Mir hat gefallen, dass das Buch wichtige Themen wie Selbstakzeptanz, Körperbild, Freundschaft und innere Stärke behandelt, ohne belehrend zu wirken. Es ist eine Geschichte, die sowohl Kinder als auch Erwachsene zum Nachdenken bringt und zeigt, wie wichtig Mitgefühl für andere, aber auch für sich selbst ist.