Magisch atmosphärisch und Bunt

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sarahmo Avatar

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Schon die ersten Seiten von Starminster wirken intensiv und fast schmerzhaft, weil Astrids Situation so isoliert und ungerecht erscheint. Man spürt ihre innere Unruhe und ihren Wunsch nach Freiheit in jeder Szene, besonders in dem Moment, als sie versucht, sich einen Weg nach draußen zu graben – und scheitert. Der Schreibstil ist bildhaft und sehr emotional, ohne kitschig zu werden, und lässt einen schnell mitfühlen.
Gleichzeitig baut sich eine geheimnisvolle Spannung auf: Warum lebt Astrid dort? Was verschweigt die Mutter? Und was hat es mit dem seltsamen Klopfen und den Andeutungen auf sich? Spätestens mit dem Auftauchen von Mrs Wairi und der Idee einer Stadt für „Librae“ entsteht dieser typische Fantasy-Kribelmoment: Jetzt beginnt etwas Großes.