Tolle Geschichte

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marie.hehle Avatar

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In den ersten Seiten von Starminster – Stadt in den Wolken entfaltet Megan Hopkins eine dichte, fast beklemmende Atmosphäre. Die elfjährige Astrid lebt isoliert in einem dunklen Rhabarberschuppen und sehnt sich verzweifelt nach dem Sternenhimmel, den sie nur aus Erzählungen und Videos kennt. Ihre Begeisterung für Astronomie und Wissen steht in starkem Gegensatz zu ihrem eingeschränkten Alltag und macht ihre innere Unruhe und Traurigkeit eindrucksvoll spürbar.

Besonders eindringlich ist die Beziehung zwischen Astrid und ihrer Mutter dargestellt: liebevoll, fürsorglich, aber zugleich kontrollierend und geheimnisvoll. Die Bildsprache ist poetisch und sinnlich, vor allem die Beschreibungen des Rhabarberschuppens verstärken das Gefühl von Eingeschlossensein. Mit dem Auftauchen einer geheimnisvollen Fremden deutet sich schließlich ein fantastischer Wendepunkt an, der Hoffnung und Veränderung verspricht.

Die ersten 20 Seiten überzeugen durch starke Atmosphäre, emotionale Tiefe und einen spannenden Einstieg, der neugierig auf Astrids weiteres Schicksal macht.