Unter Sternen, die man noch nicht sehen darf

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
fogandbooks Avatar

Von

Titel und Cover laden sofort zum Träumen ein. Besonders der wunderschöne Farbschnitt ist ein echter Hingucker und passt perfekt zur fantasievollen Stimmung der Geschichte. Der Einstieg hat mich direkt gepackt und auch etwas überrascht. Astrid wird zu Beginn in einer sehr beklemmenden Situation gezeigt: eingesperrt in einem Schuppen, ohne jemals ihr Zimmer verlassen zu haben. Die Vorstellung allein fand ich schon ziemlich gruselig. Gleichzeitig mochte ich Astrid sofort, vor allem wegen ihrer Begeisterung für die Sterne und ihrer Träume, die sie sich trotz allem bewahrt hat.

Man hat früh das Gefühl, dass ihre Mutter etwas zu verbergen hat und dass Astrid sich davon nicht dauerhaft aufhalten lassen wird. Mit dem Auftauchen der Kibrae kommt Hoffnung auf und die Frage, ob Astrid vielleicht doch noch den freien Sternenhimmel sehen darf. Die Welt von Starminster wirkt eher leise als actionreich, lebt aber von ihrer Idee und Atmosphäre. Die Mischung aus Alltäglichem und Fantastischem macht neugierig und regt zum Nachdenken an. Außerdem scheinen viele Geheimnisse unter der Oberfläche zu liegen – besonders rund um die verschwundenen Kinder. Ein spannender, stellenweise düsterer Einstieg, der Lust macht, weiterzulesen und mehr über Astrid, Starminster und all die offenen Fragen zu erfahren.