Das geheime London der Librae
Gestaltung:
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Das Titelbild ist wunderschön! Es wirkt, als würde die Stadt in Flammen stehen. Das Kind, das dem Betrachter den Rücken zugewendet hat, breitet die Arme aus, als wolle es gleich fliegen, obwohl man keine Flügel erkennen kann. Weiter oben befindet sich etwas unscheinbarer im Himmel eine weitere Stadt mit Blumen. Alles wirkt farbenfroh und gleichzeitig geheimnisvoll. Mit dem passenden Farbschnitt ist das Hardcover wertig und ein Schmuckstück im Regal!
Inhalt:
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Astrid lebt seit ihrer Geburt in einem großen Schuppen, in dem auch Rhabarber angebaut wird. Sie würde gerne die Welt, die sie nur aus Büchern kennt, selbst erkunden. Vor allem der nächtliche Sternenhimmel interessiert sie. Doch ihre Mutter verbietet es und ihr heimlich geplanter Ausbruchsversuch aus dem Schuppen missglückt. Plötzlich steht eine Frau mit Flügeln vor ihr und bittet sie, mitzukommen. Sie entführt Astrid in eine Welt, in der es zwei Londons gibt: Über- und Unterlondon. Im Überlondon wohnen die Librae: Menschen mit Flügeln. Astrid soll ebenfalls zu ihnen gehören und bald flügge werden. Daher wird sie zur Vorbereitung auf Starminster geschickt, die Schule für alle Librae. Hier findet sie nicht nur erstmalig Freunde, sondern gerät auch in Gefahr, als sie dem mysteriösen Verschwinden einiger Londoner Kinder nachgeht.
Mein Eindruck:
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"Zusammen ergaben die beiden Londons ein wüstes Gewirr: eine dreidimensionale Stadt auf zig Ebenen – manche nur eine Handbreit unter der Spitze des Shards, andere berührten
fast Unterlondon. Astrid konnte sich keinen Reim drauf machen, auch nicht auf dieses Glücksgefühl in sich." (S. 32)
Ich fand den Einstieg, in dem Astrids Leben im Schuppen beschrieben wird, sehr schwer auszuhalten. Die Vorstellung, sein eigenes Kind von der Welt vollständig abzuschirmen, empfand ich als Mutter furchtbar. Ich denke mir, dass es Kindern, die dies lesen, ähnlich gehen muss. Die Gründe hierfür werden zwar am Ende aufgeführt, aber konnten mich nicht überzeugen.
Die Fantasiewelt ist interessant gestaltet und so umfangreich erläutert, dass man sich alles gut vorstellen kann. Ein wenig hat mich die Idee zu den Librae an die der Garudas aus "Stormsinger" erinnert. Allerdings ist das Volk mit Flügeln hier in ein anderes Setting – das des urbanen Londons – eingebaut.
Die Handlung ist sehr spannend aufgebaut. Es gibt viele Geheimnisse zu lösen: Weshalb wird Astrid von ihrer Mutter eingesperrt? Wer ist der Vater? Wem kann man in der Librae-Welt vertrauen? Und was geschah mit den verschwundenen Kindern?
Am Ende gibt es einen großen Showdown sowie eine versöhnungsvolle Szene. Es werden jedoch nicht alle Fragen abschließend beantwortet, sodass ausreichend Stoff für die nächsten Bände übrig ist.
Das Buch ist für Kinder ab 11 Jahren geschrieben. Für diese Altersstufe empfinde ich die Sprache jedoch als zu einfach und naiv. Vom Sprachstil her würde ich als Zielgruppe eher Grundschüler adressieren. Inhaltlich dagegen sind einige Szenen so aufwühlend, dass ich die Reihe 14-Jährigen empfehlen würde. Dieser Kontrast aus einfacher Ausdrucksweise und schwerwiegenden Inhalten finde ich schwierig zu beurteilen.
Außerdem sind manche Situationen lückenhaft beschrieben. Ich musste sie mehrfach lesen, um nachzuvollziehen, wie Astrid von A nach B gelangte. Das fühlte sich nicht ganz rund an.
Insgesamt ist der Autorin ein sehr schönes, komplexes Fantasy-Setting gelungen mit einer spannenden Handlung, die jedoch aufgrund der einfachen Sprache schwer für die Zielgruppe adressierbar ist.
Fazit:
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Interessantes Setting mit spannender Handlung, die aufgrund des Sprachstils für die Zielgruppe eher ungeeignet ist.
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Das Titelbild ist wunderschön! Es wirkt, als würde die Stadt in Flammen stehen. Das Kind, das dem Betrachter den Rücken zugewendet hat, breitet die Arme aus, als wolle es gleich fliegen, obwohl man keine Flügel erkennen kann. Weiter oben befindet sich etwas unscheinbarer im Himmel eine weitere Stadt mit Blumen. Alles wirkt farbenfroh und gleichzeitig geheimnisvoll. Mit dem passenden Farbschnitt ist das Hardcover wertig und ein Schmuckstück im Regal!
Inhalt:
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Astrid lebt seit ihrer Geburt in einem großen Schuppen, in dem auch Rhabarber angebaut wird. Sie würde gerne die Welt, die sie nur aus Büchern kennt, selbst erkunden. Vor allem der nächtliche Sternenhimmel interessiert sie. Doch ihre Mutter verbietet es und ihr heimlich geplanter Ausbruchsversuch aus dem Schuppen missglückt. Plötzlich steht eine Frau mit Flügeln vor ihr und bittet sie, mitzukommen. Sie entführt Astrid in eine Welt, in der es zwei Londons gibt: Über- und Unterlondon. Im Überlondon wohnen die Librae: Menschen mit Flügeln. Astrid soll ebenfalls zu ihnen gehören und bald flügge werden. Daher wird sie zur Vorbereitung auf Starminster geschickt, die Schule für alle Librae. Hier findet sie nicht nur erstmalig Freunde, sondern gerät auch in Gefahr, als sie dem mysteriösen Verschwinden einiger Londoner Kinder nachgeht.
Mein Eindruck:
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"Zusammen ergaben die beiden Londons ein wüstes Gewirr: eine dreidimensionale Stadt auf zig Ebenen – manche nur eine Handbreit unter der Spitze des Shards, andere berührten
fast Unterlondon. Astrid konnte sich keinen Reim drauf machen, auch nicht auf dieses Glücksgefühl in sich." (S. 32)
Ich fand den Einstieg, in dem Astrids Leben im Schuppen beschrieben wird, sehr schwer auszuhalten. Die Vorstellung, sein eigenes Kind von der Welt vollständig abzuschirmen, empfand ich als Mutter furchtbar. Ich denke mir, dass es Kindern, die dies lesen, ähnlich gehen muss. Die Gründe hierfür werden zwar am Ende aufgeführt, aber konnten mich nicht überzeugen.
Die Fantasiewelt ist interessant gestaltet und so umfangreich erläutert, dass man sich alles gut vorstellen kann. Ein wenig hat mich die Idee zu den Librae an die der Garudas aus "Stormsinger" erinnert. Allerdings ist das Volk mit Flügeln hier in ein anderes Setting – das des urbanen Londons – eingebaut.
Die Handlung ist sehr spannend aufgebaut. Es gibt viele Geheimnisse zu lösen: Weshalb wird Astrid von ihrer Mutter eingesperrt? Wer ist der Vater? Wem kann man in der Librae-Welt vertrauen? Und was geschah mit den verschwundenen Kindern?
Am Ende gibt es einen großen Showdown sowie eine versöhnungsvolle Szene. Es werden jedoch nicht alle Fragen abschließend beantwortet, sodass ausreichend Stoff für die nächsten Bände übrig ist.
Das Buch ist für Kinder ab 11 Jahren geschrieben. Für diese Altersstufe empfinde ich die Sprache jedoch als zu einfach und naiv. Vom Sprachstil her würde ich als Zielgruppe eher Grundschüler adressieren. Inhaltlich dagegen sind einige Szenen so aufwühlend, dass ich die Reihe 14-Jährigen empfehlen würde. Dieser Kontrast aus einfacher Ausdrucksweise und schwerwiegenden Inhalten finde ich schwierig zu beurteilen.
Außerdem sind manche Situationen lückenhaft beschrieben. Ich musste sie mehrfach lesen, um nachzuvollziehen, wie Astrid von A nach B gelangte. Das fühlte sich nicht ganz rund an.
Insgesamt ist der Autorin ein sehr schönes, komplexes Fantasy-Setting gelungen mit einer spannenden Handlung, die jedoch aufgrund der einfachen Sprache schwer für die Zielgruppe adressierbar ist.
Fazit:
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Interessantes Setting mit spannender Handlung, die aufgrund des Sprachstils für die Zielgruppe eher ungeeignet ist.