Gute Grundidee, holprige Umsetzung
Dieser zauberhafte Fantasyroman ist der Auftakt zu einer Reihe und ich habe das Buch mit großer Begeisterung angefangen zu lesen. Leider konnte ich diese Begeisterung nicht bis zum Ende des Buches behalten. Daher bin ich mir nicht sicher ob ich weitere Bücher dieser Reihe lesen werde.
Der Auftakt der Geschichte hat mich überrascht, da die Stimmung doch recht düster und die angesprochenen Themen herausfordernd sind vor allem unter Berücksichtigung des empfohlenen Lesealters von 11 Jahren. Immerhin geht es hier um ein Kind, dass von ihrer Mutter in einen Schuppen gesperrt wird und noch nie die Sterne gesehen hat. Weiter geht es dann mit der Entführung dieses Kindes durch eine fremde Frau mit Flügeln. Doch recht harter Tobak, wenn es auch sehr leicht und locker erzählt wird.
Dieser Kontrast zwischen ernsten Themen und einem doch recht saloppen Tonfall bleibt während des ganzen Buches erhalten. Dies führt einerseits dazu, dass die Schwere der Themen ein wenig abgemildert und verharmlost werden. Andererseits führt es aber auch dazu, dass falsche Botschaften an die Leser:innen gesendet werden.
Auf Starminster, der Stadt in den Wolken über London, war ich sehr gespannt und hatte große Erwartungen. Die Stadt ist auch durchaus interessant und wird anschaulich beschrieben. Leider bleiben aber auf meiner Seite viele Fragen offen. Eventuell werden diese ja in den weiteren Büchern beantwortet. Die offenen Punkte betreffen aber nicht nur die Stadt an sich, sondern durchziehen die gesamte Handlung. Die eine oder andere Logiklücke hat mich sehr gestört und mein Lesevergnügen ein wenig getrübt. Ich denke aber, dass dies bei der eigentlichen Zielgruppe des Buches nicht so störend sein dürfte.
Die Handlung ist phasenweise äußerst spannend und man möchte unbedingt weiterlesen. Andere Stellen sind dafür wieder langatmig und fast ein wenig langweilig. Eine Balance ist aber durchaus vorhanden. Leider hatte ich aber mit Astrid als Hauptperson so meine Probleme. Für meinen Geschmack nimmt sie viel zu viel als gegeben hin und hinterfragt zu wenig. Auch hätte ich mir ihren ersten Ausflug aus dem Schuppen interessanter und spektakulärer vorgestellt. Die Emotionen waren für mich aber nicht wirklich greifbar.
Alles in allem war dies ein netter Roman, der aber sein volles Potential nicht ausgeschöpft hat. Möglicherweise wird es in den nachfolgenden Büchern besser. So wirkt das ganze aber ein wenig unfertig und unausgereift. Dies finde ich sehr schade, denn die Grundidee des Buches fand ich ansprechend und gut.
Aufgrund der doch phasenweise recht düsteren Stimmung und schwierigen Themen bin ich mir bezüglich des Lesealters unsicher. Sensible Kinder könnten hierbei leicht überfordert und hierbei wäre es vielleicht hilfreich, wenn das Buch mit einem Erwachsenen zusammengelesen wird.
Der Auftakt der Geschichte hat mich überrascht, da die Stimmung doch recht düster und die angesprochenen Themen herausfordernd sind vor allem unter Berücksichtigung des empfohlenen Lesealters von 11 Jahren. Immerhin geht es hier um ein Kind, dass von ihrer Mutter in einen Schuppen gesperrt wird und noch nie die Sterne gesehen hat. Weiter geht es dann mit der Entführung dieses Kindes durch eine fremde Frau mit Flügeln. Doch recht harter Tobak, wenn es auch sehr leicht und locker erzählt wird.
Dieser Kontrast zwischen ernsten Themen und einem doch recht saloppen Tonfall bleibt während des ganzen Buches erhalten. Dies führt einerseits dazu, dass die Schwere der Themen ein wenig abgemildert und verharmlost werden. Andererseits führt es aber auch dazu, dass falsche Botschaften an die Leser:innen gesendet werden.
Auf Starminster, der Stadt in den Wolken über London, war ich sehr gespannt und hatte große Erwartungen. Die Stadt ist auch durchaus interessant und wird anschaulich beschrieben. Leider bleiben aber auf meiner Seite viele Fragen offen. Eventuell werden diese ja in den weiteren Büchern beantwortet. Die offenen Punkte betreffen aber nicht nur die Stadt an sich, sondern durchziehen die gesamte Handlung. Die eine oder andere Logiklücke hat mich sehr gestört und mein Lesevergnügen ein wenig getrübt. Ich denke aber, dass dies bei der eigentlichen Zielgruppe des Buches nicht so störend sein dürfte.
Die Handlung ist phasenweise äußerst spannend und man möchte unbedingt weiterlesen. Andere Stellen sind dafür wieder langatmig und fast ein wenig langweilig. Eine Balance ist aber durchaus vorhanden. Leider hatte ich aber mit Astrid als Hauptperson so meine Probleme. Für meinen Geschmack nimmt sie viel zu viel als gegeben hin und hinterfragt zu wenig. Auch hätte ich mir ihren ersten Ausflug aus dem Schuppen interessanter und spektakulärer vorgestellt. Die Emotionen waren für mich aber nicht wirklich greifbar.
Alles in allem war dies ein netter Roman, der aber sein volles Potential nicht ausgeschöpft hat. Möglicherweise wird es in den nachfolgenden Büchern besser. So wirkt das ganze aber ein wenig unfertig und unausgereift. Dies finde ich sehr schade, denn die Grundidee des Buches fand ich ansprechend und gut.
Aufgrund der doch phasenweise recht düsteren Stimmung und schwierigen Themen bin ich mir bezüglich des Lesealters unsicher. Sensible Kinder könnten hierbei leicht überfordert und hierbei wäre es vielleicht hilfreich, wenn das Buch mit einem Erwachsenen zusammengelesen wird.