Spannendes Abenteuer für kleine Leseratten
Worum geht’s?
Für die elfjährige Astrid gibt es nichts faszinierenderes, als die Sterne. Da sie ihr Leben jedoch im Rhabarberschuppen ihrer Mutter verbringt, gut versteckt vor der Welt, bleiben die Sterne bloß ein leerer Traum – bis sie eines Tages befreit wird und feststellen muss, dass die Welt außerhalb des Schuppens und darüber hinaus noch viel fremder ist, als sie jemals vermutet hätte.
Meine Meinung:
Auch wenn diese Geschichte sicherlich den ein oder anderen Aspekt behandelt hat, der meiner Meinung nach noch nicht so ganz in ein Kinderbuch passt, fand ich das Buch insgesamt wirklich ansprechend und als Reihenauftakt gut gelungen.
Protagonistin Astrid musste man dabei einfach gern haben, insbesondere weil sie wirklich keine schöne Kindheit hatte und dabei trotzdem freundlich und empathisch geblieben ist. Als Heldin der Geschichte hat mir an ihr außerdem gefallen, dass sie entsprechend ihrer Fähigkeiten handeln musste und nicht im Angesichts großer Gefahr plötzlich übermenschliche Fähigkeiten entwickelt hat.
Der Handlungsbogen an sich war in meinen Augen ebenfalls recht gut gemacht, für meinen Geschmack hätte es zwar durchaus ein wenig mehr Tempo geben dürfen, der Aufbau an sich hat aber genügend Raum gelassen, um Worldbuilding, entstehende Freundschaften, Charakterentwicklung und zentrale Konflikte in die Handlung einzubauen, ohne dabei beim Lesen zu überfordernd zu wirken.
Auch das Setting in Überlondon und Starminster fand ich wirklich faszinierend, wobei insbesondere in Hinblick auf die beiden Fortsetzungen sicherlich noch ein bisschen Raum gelassen wurde, der hoffentlich mit Informationen gefüllt wird. Ich persönlich hatte durchaus noch einige Fragen zum Worldbuilding, die aber eben auch das Potenzial für Anknüpfungspunkte im nächsten Band haben und somit zumindest jetzt noch nicht negativ im Gesamtbild wirken.
Dieser Reihenauftakt macht daher meiner Meinung nach wirklich Lust auf Band zwei der Reihe, was mich jetzt schon neugierig macht und Potenzial für ein wirklich gelungenes Leseabenteuer bietet. Insbesondere bei jüngeren Leseratten wäre ein bisschen mehr Einordnung und Begleitung hinsichtlich Themen wie Entführung oder Ausgrenzung allerdings wünschenswert, das sollte man in meinen Augen vor dem Lesen daher durchaus beachten.
Fazit:
Mich hat dieses Buch trotz des ein oder anderen kritischen Punkt sehr positiv überrascht, weshalb ich jetzt schon sehr gespannt auf die Fortsetzung im nächsten Band bin. Setting und Geschichte laden dabei zu einem spannenden Leseabenteuer ein, das sich definitiv lohnt.
Dafür verteile ich viereinhalb Bücherstapel.
Für die elfjährige Astrid gibt es nichts faszinierenderes, als die Sterne. Da sie ihr Leben jedoch im Rhabarberschuppen ihrer Mutter verbringt, gut versteckt vor der Welt, bleiben die Sterne bloß ein leerer Traum – bis sie eines Tages befreit wird und feststellen muss, dass die Welt außerhalb des Schuppens und darüber hinaus noch viel fremder ist, als sie jemals vermutet hätte.
Meine Meinung:
Auch wenn diese Geschichte sicherlich den ein oder anderen Aspekt behandelt hat, der meiner Meinung nach noch nicht so ganz in ein Kinderbuch passt, fand ich das Buch insgesamt wirklich ansprechend und als Reihenauftakt gut gelungen.
Protagonistin Astrid musste man dabei einfach gern haben, insbesondere weil sie wirklich keine schöne Kindheit hatte und dabei trotzdem freundlich und empathisch geblieben ist. Als Heldin der Geschichte hat mir an ihr außerdem gefallen, dass sie entsprechend ihrer Fähigkeiten handeln musste und nicht im Angesichts großer Gefahr plötzlich übermenschliche Fähigkeiten entwickelt hat.
Der Handlungsbogen an sich war in meinen Augen ebenfalls recht gut gemacht, für meinen Geschmack hätte es zwar durchaus ein wenig mehr Tempo geben dürfen, der Aufbau an sich hat aber genügend Raum gelassen, um Worldbuilding, entstehende Freundschaften, Charakterentwicklung und zentrale Konflikte in die Handlung einzubauen, ohne dabei beim Lesen zu überfordernd zu wirken.
Auch das Setting in Überlondon und Starminster fand ich wirklich faszinierend, wobei insbesondere in Hinblick auf die beiden Fortsetzungen sicherlich noch ein bisschen Raum gelassen wurde, der hoffentlich mit Informationen gefüllt wird. Ich persönlich hatte durchaus noch einige Fragen zum Worldbuilding, die aber eben auch das Potenzial für Anknüpfungspunkte im nächsten Band haben und somit zumindest jetzt noch nicht negativ im Gesamtbild wirken.
Dieser Reihenauftakt macht daher meiner Meinung nach wirklich Lust auf Band zwei der Reihe, was mich jetzt schon neugierig macht und Potenzial für ein wirklich gelungenes Leseabenteuer bietet. Insbesondere bei jüngeren Leseratten wäre ein bisschen mehr Einordnung und Begleitung hinsichtlich Themen wie Entführung oder Ausgrenzung allerdings wünschenswert, das sollte man in meinen Augen vor dem Lesen daher durchaus beachten.
Fazit:
Mich hat dieses Buch trotz des ein oder anderen kritischen Punkt sehr positiv überrascht, weshalb ich jetzt schon sehr gespannt auf die Fortsetzung im nächsten Band bin. Setting und Geschichte laden dabei zu einem spannenden Leseabenteuer ein, das sich definitiv lohnt.
Dafür verteile ich viereinhalb Bücherstapel.