Überlondon
Astrid lebt alleine in einem Rharberschuppen, in dem ihre Mutter sie zwar mit Essen versorgt, Astrid online-Schulunterricht nimmt und Sport treibt, aber faktisch eingesperrt ist. Astrid träumt aber von den Sternen und als der Wunsch besonders stark wird, fängt sie an, einen Tunnel zu graben. Tatsächlich kann sie den Tunnel verlassen und in eine Art Stadt über der Stadt London reisen. Dort gibt es eine Schule, um Fliegen zu lernen, und eine Menge Geheimnisse deuten sich an, die auch Astrids Mutter betreffen.
Das Setting und die Idee, mit einem eingesperrten Kind zu starten, sind wirklich unheimlich und bilden hier der Auftakt zu einer phantastischen Geschichte, die dann sehr schnell Flügel bekommt und weit von der Realität abhebt. Trotzdem kann man fragen, ob solch ein Einstieg mit einer Mutter, die ihre Tochter wortwörtlich gefangenhält, wirklich notwendig ist, zumal er nicht ausreichend kritisch eingeordnet wird. Die ausgearbeitete Idee einer Stadt in den Wolken dagegen ist schön und spannend und bietet Potenzial. Und angenehmerweise ist Band 1 in sich weitgehend abgeschlossen.
Das Setting und die Idee, mit einem eingesperrten Kind zu starten, sind wirklich unheimlich und bilden hier der Auftakt zu einer phantastischen Geschichte, die dann sehr schnell Flügel bekommt und weit von der Realität abhebt. Trotzdem kann man fragen, ob solch ein Einstieg mit einer Mutter, die ihre Tochter wortwörtlich gefangenhält, wirklich notwendig ist, zumal er nicht ausreichend kritisch eingeordnet wird. Die ausgearbeitete Idee einer Stadt in den Wolken dagegen ist schön und spannend und bietet Potenzial. Und angenehmerweise ist Band 1 in sich weitgehend abgeschlossen.