Wenig Spannung, viele Fragen
Gleich zu Anfang habe ich mit Astrid mitgefiebert. Sie hat wirklich keine leichte Kindheit aber einen starken Willen. Ich konnte ihren Wunsch nach Freiheit gut nachempfinden. Umso neugieriger war ich auf die mysteriöse Frau mit den Flügeln und die Stadt in den Wolken.
Die Welt der Librae (Menschen mit Flügeln) ist interessant gezeichnet. Ich fand die Idee mit den vielen unterschiedlichen Brücken die teilweise brüchig geworden sind richtig toll. Warum die Gebäude blumenförmig gestaltet sind, ist mir nicht klar geworden. Leider wird das auf den Bildern im Buch auch nicht so dargestellt. Dort sind es einfach nur riesengroße Blumen zwischen den Gebäuden. In Überlondon gibt es durchaus faszinierende Orte, die aber wenig beleuchtet werden.
Der Unterricht in Starminster war ein weiterer Punkt auf den ich gespannt war. Doch man erfährt nicht viel darüber. Schon nach kurzer Zeit dürfen Astrid und ihre Mitschüler die Schule nicht mehr betreten. Der weitere Verlauf findet dann größtenteils an nichtssagenden Orten statt. Lange Zeit passiert allgemein nicht viel. Was ich nicht verstehe, da das Setting und die Grundidee so viel hergeben. Ein Ort voller geflügelter Menschen die alle andersartige Flügel haben und hoch in den Wolken leben sollte doch eigentlich etwas Besonderes sein. Dieses Besondere zu schildern könnte schon ein ganzes Buch füllen. Aber hier verpuffen die Erwartungen die zu Anfang geweckt wurden einfach.
Für Astrid hätte allein das Erleben der Welt außerhalb des Schuppens schon ein Abenteuer sein müssen. Was sie alles Neues sehen und fühlen kann. Aber diese Emotionen kamen nicht rüber. Astrid ist ein nettes, im Grunde ganz normales Mädchen mit einer schwierigen Vergangenheit die man ihr aber nicht anmerkt. Dass sie vielleicht mal Flügel bekommt, spielt keine große Rolle. Ihre Freundin Pent ist direkt und rebellisch. Das hat mir gut gefallen. Durch sie bekommt die Geschichte ein bisschen Pepp.
Im Laufe der Geschichte kommen sehr viele Fragen auf, die leider größtenteils nicht geklärt werden. Zum Schluss kommt nochmal mehr Spannung auf. Das Ende und der Plot-Twist haben mich allerdings nicht überzeugt. Es ergibt einfach keinen Sinn etwas so merkwürdiges zu tun obwohl es eine viel einfachere Lösung gegeben hätte. So ist es an einigen Stellen der Geschichte. Die Ereignisse und Reaktionen sind nicht schlüssig. Letztendlich bin ich sehr enttäuscht von dem Buch.
Gestaltung:
Das Cover mit den kräftigen Farben eines Sonnenuntergangs ist sehr gut gelungen. Man sieht Astrid auf einer der vielen Brücken von Starminster und spürt dabei ein Gefühl von Freiheit. Vor ihr ist ein Teil Londons zu sehen und über ihr die Stadt in den Wolken. Wobei hier die Blumen eigentlich Gebäude sein sollten. Das Bild vermittelt eine schöne Grundstimmung die mir im Buch gefehlt hat.
Die Welt der Librae (Menschen mit Flügeln) ist interessant gezeichnet. Ich fand die Idee mit den vielen unterschiedlichen Brücken die teilweise brüchig geworden sind richtig toll. Warum die Gebäude blumenförmig gestaltet sind, ist mir nicht klar geworden. Leider wird das auf den Bildern im Buch auch nicht so dargestellt. Dort sind es einfach nur riesengroße Blumen zwischen den Gebäuden. In Überlondon gibt es durchaus faszinierende Orte, die aber wenig beleuchtet werden.
Der Unterricht in Starminster war ein weiterer Punkt auf den ich gespannt war. Doch man erfährt nicht viel darüber. Schon nach kurzer Zeit dürfen Astrid und ihre Mitschüler die Schule nicht mehr betreten. Der weitere Verlauf findet dann größtenteils an nichtssagenden Orten statt. Lange Zeit passiert allgemein nicht viel. Was ich nicht verstehe, da das Setting und die Grundidee so viel hergeben. Ein Ort voller geflügelter Menschen die alle andersartige Flügel haben und hoch in den Wolken leben sollte doch eigentlich etwas Besonderes sein. Dieses Besondere zu schildern könnte schon ein ganzes Buch füllen. Aber hier verpuffen die Erwartungen die zu Anfang geweckt wurden einfach.
Für Astrid hätte allein das Erleben der Welt außerhalb des Schuppens schon ein Abenteuer sein müssen. Was sie alles Neues sehen und fühlen kann. Aber diese Emotionen kamen nicht rüber. Astrid ist ein nettes, im Grunde ganz normales Mädchen mit einer schwierigen Vergangenheit die man ihr aber nicht anmerkt. Dass sie vielleicht mal Flügel bekommt, spielt keine große Rolle. Ihre Freundin Pent ist direkt und rebellisch. Das hat mir gut gefallen. Durch sie bekommt die Geschichte ein bisschen Pepp.
Im Laufe der Geschichte kommen sehr viele Fragen auf, die leider größtenteils nicht geklärt werden. Zum Schluss kommt nochmal mehr Spannung auf. Das Ende und der Plot-Twist haben mich allerdings nicht überzeugt. Es ergibt einfach keinen Sinn etwas so merkwürdiges zu tun obwohl es eine viel einfachere Lösung gegeben hätte. So ist es an einigen Stellen der Geschichte. Die Ereignisse und Reaktionen sind nicht schlüssig. Letztendlich bin ich sehr enttäuscht von dem Buch.
Gestaltung:
Das Cover mit den kräftigen Farben eines Sonnenuntergangs ist sehr gut gelungen. Man sieht Astrid auf einer der vielen Brücken von Starminster und spürt dabei ein Gefühl von Freiheit. Vor ihr ist ein Teil Londons zu sehen und über ihr die Stadt in den Wolken. Wobei hier die Blumen eigentlich Gebäude sein sollten. Das Bild vermittelt eine schöne Grundstimmung die mir im Buch gefehlt hat.