Irrwitzig, aber holt mich ab
Sophie schiebt ihr Fahrrad über eine Landstraße irgendwo im Nirgendwo und man ist sofort bei ihr. Nicht nur körperlich auf diesem endlos wirkenden Weg, sondern vor allem in ihrem Kopf. Der Ton ist leicht, ironisch und angenehm selbstreflexiv. Besonders der trockene Humor, wie etwa ihre Überzeugung, dass die Autofahrer sie auslachen, macht die Figur sofort sympathisch.
Was die ersten Seiten stark macht, ist die Mischung aus Absurdität und innerer Ehrlichkeit. Dass Sophie ihr gesamtes Geld für ein Haus ausgegeben hat, das sie nicht einmal besichtigt hat, für 3000 Euro, ohne Notar, ohne Heizung… das ist so irrwitzig, dass man gleichzeitig lachen und den Kopf schütteln möchte. Die Szene mit Heinz, der irritiert reagiert, als sie nach einem Notar fragt, verstärkt dieses Gefühl von surrealer Provinz-Logik.
Wir lernen Sophie sehr schnell kennen. Durch ihre Gedanken während dieses Weges zum Haus: ihre Selbstzweifel, der Vergleich mit anderen, das Gefühl, im Hamsterrad aus Studium, Praktikum und Erwartungsdruck festzustecken. Der innere Monolog mit den vielen „Warum“-Fragen trifft einen Kern, der sehr nachvollziehbar ist, besonders, wenn man selbst mit Themen wie Zukunft, Karriere oder sogar Hauskauf beschäftigt ist. Ihre Entscheidung wirkt impulsiv, aber emotional absolut glaubwürdig.
Man ist schnell hooked, weil man wissen will: Wie schlimm ist das Haus wirklich? War der Kauf ein kompletter Fehler? Und findet Sophie dort draußen vielleicht etwas, das sie in München oder an der Uni nie gefunden hätte?
Was die ersten Seiten stark macht, ist die Mischung aus Absurdität und innerer Ehrlichkeit. Dass Sophie ihr gesamtes Geld für ein Haus ausgegeben hat, das sie nicht einmal besichtigt hat, für 3000 Euro, ohne Notar, ohne Heizung… das ist so irrwitzig, dass man gleichzeitig lachen und den Kopf schütteln möchte. Die Szene mit Heinz, der irritiert reagiert, als sie nach einem Notar fragt, verstärkt dieses Gefühl von surrealer Provinz-Logik.
Wir lernen Sophie sehr schnell kennen. Durch ihre Gedanken während dieses Weges zum Haus: ihre Selbstzweifel, der Vergleich mit anderen, das Gefühl, im Hamsterrad aus Studium, Praktikum und Erwartungsdruck festzustecken. Der innere Monolog mit den vielen „Warum“-Fragen trifft einen Kern, der sehr nachvollziehbar ist, besonders, wenn man selbst mit Themen wie Zukunft, Karriere oder sogar Hauskauf beschäftigt ist. Ihre Entscheidung wirkt impulsiv, aber emotional absolut glaubwürdig.
Man ist schnell hooked, weil man wissen will: Wie schlimm ist das Haus wirklich? War der Kauf ein kompletter Fehler? Und findet Sophie dort draußen vielleicht etwas, das sie in München oder an der Uni nie gefunden hätte?