Wird das Haus Klarheit bringen?
Schon die ersten Seiten von Scheidemantel haben mich mit ihrer ruhigen, fast spröden Sprache eingefangen. Alles wirkt klar beobachtet und doch liegt unter den Sätzen eine feine Spannung. Die Figuren begegnen sich mit einer Mischung aus Distanz und unterschwelliger Verletzlichkeit, die mich sofort neugierig gemacht hat. Besonders fasziniert mich, wie viel zwischen den Zeilen passiert.
Die Dialoge sind reduziert und gerade dadurch so wirkungsvoll. Man spürt, dass es hier weniger um große Dramatik geht als um leise Verschiebungen im Inneren. Dieses Unausgesprochene hat für mich einen ganz eigenen Sog entwickelt. Ich mag Bücher, die Vertrauen in ihre Leserinnen und Leser haben – und genau so fühlt sich dieser Text an.
Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil ich wissen will, welche Risse sich noch zeigen werden. Wie entwickeln sich die Beziehungen weiter, wenn die Oberfläche bröckelt? Und was verbirgt sich letztlich hinter diesem so vieldeutigen Titel?
Die Dialoge sind reduziert und gerade dadurch so wirkungsvoll. Man spürt, dass es hier weniger um große Dramatik geht als um leise Verschiebungen im Inneren. Dieses Unausgesprochene hat für mich einen ganz eigenen Sog entwickelt. Ich mag Bücher, die Vertrauen in ihre Leserinnen und Leser haben – und genau so fühlt sich dieser Text an.
Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil ich wissen will, welche Risse sich noch zeigen werden. Wie entwickeln sich die Beziehungen weiter, wenn die Oberfläche bröckelt? Und was verbirgt sich letztlich hinter diesem so vieldeutigen Titel?