Ausbruch aus dem Alltag
Mit »Statt aus dem Fenster zu schauen« hat Anna Katharina Scheidemantel einen Roman geschrieben, der mich tief im Inneren anspricht, lange beschäftigt und mich tagelang in seinem Vibe festgehalten hat.
Sophie ist 25 und steigt aus. Plötzlich, sogar unerwartet für sie selbst. Sie möchte mehr vom Leben als nur Exceltabellen zu bearbeiten und kauft impulsiv und ungesehen ein Haus im Nirgendwo für 3000 €. Mit vielen Zweifeln im Gepäck reist sie Hals über Kopf dorthin und findet sich in einer Bruchbude wieder. Und da sie keine ist, die schnell aufgibt, wird das Projekt "Renovierung" nach und nach in Angriff genommen.
Ich habe es einfach nur genossen, Sophie bei ihrem Vorhaben zu begleiten. Sie war mutig, entschlossen, aber gleichzeitig von Zweifeln und Versagensängsten begleitet. Ihre Situation, ihre Gedanken wurden so greifbar, unbeschönigt und echt wiedergegeben. Sie übernimmt mehr Verantwortung, bricht aus ihrer comfort zone aus, denkt nicht mehr lange über Dinge nach, sondern macht einfach. Sie probiert aus, scheitert, steckt Rückschläge ein und steht wieder auf. Und dabei genießt Sophie das pure Leben und eine ungeahnte Freiheit.
Denn genau darum ging es im Roman: Entschleunigung, im eigenen Leben ankommen, reflektieren, den Fokus auf die wichtigen Dinge lenken, weg von Perfektion und ständiger Selbstoptimierung. Menschlich und fehlbar sein. Herausfinden, was überhaupt wichtig ist, wenn man den Druck von außen ablegt.
»Statt aus dem Fenster zu schauen« ist eine warme Geschichte, die mit einem gewissen Charm und einer unvergleichbaren und mühelosen Leichtigkeit überzeugt. Anna Katharina Scheidemantel hat mich oft genug in der Handlung überrascht und eine Protagonistin geschaffen, mit der man sehr schnell eine intensive Bindung eingeht. Ein wundervoller und authentischer Roman, der einlädt, Fragen zu stellen, und wenigstens gedanklich einmal auszubrechen.
Sophie ist 25 und steigt aus. Plötzlich, sogar unerwartet für sie selbst. Sie möchte mehr vom Leben als nur Exceltabellen zu bearbeiten und kauft impulsiv und ungesehen ein Haus im Nirgendwo für 3000 €. Mit vielen Zweifeln im Gepäck reist sie Hals über Kopf dorthin und findet sich in einer Bruchbude wieder. Und da sie keine ist, die schnell aufgibt, wird das Projekt "Renovierung" nach und nach in Angriff genommen.
Ich habe es einfach nur genossen, Sophie bei ihrem Vorhaben zu begleiten. Sie war mutig, entschlossen, aber gleichzeitig von Zweifeln und Versagensängsten begleitet. Ihre Situation, ihre Gedanken wurden so greifbar, unbeschönigt und echt wiedergegeben. Sie übernimmt mehr Verantwortung, bricht aus ihrer comfort zone aus, denkt nicht mehr lange über Dinge nach, sondern macht einfach. Sie probiert aus, scheitert, steckt Rückschläge ein und steht wieder auf. Und dabei genießt Sophie das pure Leben und eine ungeahnte Freiheit.
Denn genau darum ging es im Roman: Entschleunigung, im eigenen Leben ankommen, reflektieren, den Fokus auf die wichtigen Dinge lenken, weg von Perfektion und ständiger Selbstoptimierung. Menschlich und fehlbar sein. Herausfinden, was überhaupt wichtig ist, wenn man den Druck von außen ablegt.
»Statt aus dem Fenster zu schauen« ist eine warme Geschichte, die mit einem gewissen Charm und einer unvergleichbaren und mühelosen Leichtigkeit überzeugt. Anna Katharina Scheidemantel hat mich oft genug in der Handlung überrascht und eine Protagonistin geschaffen, mit der man sehr schnell eine intensive Bindung eingeht. Ein wundervoller und authentischer Roman, der einlädt, Fragen zu stellen, und wenigstens gedanklich einmal auszubrechen.