Die strikteste Grenze ist die eigene Vernunft
Nachdem ich schon sehr viel Gutes über dieses Buch gehört hatte, war ich umso gespannter es selbst zu lesen. Die Thematik klingt auf dem Klappentext vielversprechend.
Tatsächlich hatte ich dann auf dem ersten Drittel meine Probleme mit dem Buch. So richtig wollte mir der Einstieg in die Story nicht gelingen, ich fand die Story zäh und die langwierigen inneren Gedankenketten von Protagonistin Sophie wenig mitnehmend. Glücklicherweise habe ich dem Buch eine Chance gegeben und weitergelesen. Denn im Verlauf konnte ich immer weiter und besser in die ostdeutsche Provinz, Sophies Leben im baufälligen Haus und den Schwierigkeiten der Lebensgestaltung eintauchen. Die letzten zwei Drittel habe ich in einem Rutsch durchgelesen, so sehr hatte mich die Story im Bann.
Auch wenn die Auseinandersetzung mit den angestoßenen Themen teils oberflächlich blieb und ich mich nur bedingt mit dem Ende arrangieren konnte, habe ich das Buch mit einem guten Gefühl beendet.
Sophie ist eine spannende Protagonistin, die sich bewusst von den ihr engsten Personen abgrenzt. Ihren Eltern verschweigt sie den Hauskauf, auch wenn sie immer wieder eine gute Beziehungen zu ihnen proklamiert. Diese Beziehung zwischen Sophie und den Eltern wirkte wenig greifbar und passte irgendwie nicht ganz ins Bild, ohne dass ich genau benennen könnte, was mich daran stört. Allgemein blieben die Nebencharaktere eher blass, der Fokus der Erzählung liegt klar auf Sophies innerem Erleben.
Eine Stärke dieses Buches liegt in der Sprache und der Ruhe. Es passiert selten, dass ich Sätze mehrfach lese, weil sie mir so gefallen - hier gleich mehrfach. Immer wieder kommen kluge Reflexionen, die etwas in der restlichen Handlung untergehen oder nicht weiter verfolgt werden. Dennoch stößt dies auch bei der lesenden Person eine innere Reflexion zur Lebensgestaltung an.
Insgesamt habe ich "Statt aus dem Fenster zu schauen" gern gelesen, auch wenn ich meine Startschwierigkeiten mit dem Buch hatte. Trotz einiger unrunden Aspekte sind Atmosphäre und Grundgedanke lesenswert!
Tatsächlich hatte ich dann auf dem ersten Drittel meine Probleme mit dem Buch. So richtig wollte mir der Einstieg in die Story nicht gelingen, ich fand die Story zäh und die langwierigen inneren Gedankenketten von Protagonistin Sophie wenig mitnehmend. Glücklicherweise habe ich dem Buch eine Chance gegeben und weitergelesen. Denn im Verlauf konnte ich immer weiter und besser in die ostdeutsche Provinz, Sophies Leben im baufälligen Haus und den Schwierigkeiten der Lebensgestaltung eintauchen. Die letzten zwei Drittel habe ich in einem Rutsch durchgelesen, so sehr hatte mich die Story im Bann.
Auch wenn die Auseinandersetzung mit den angestoßenen Themen teils oberflächlich blieb und ich mich nur bedingt mit dem Ende arrangieren konnte, habe ich das Buch mit einem guten Gefühl beendet.
Sophie ist eine spannende Protagonistin, die sich bewusst von den ihr engsten Personen abgrenzt. Ihren Eltern verschweigt sie den Hauskauf, auch wenn sie immer wieder eine gute Beziehungen zu ihnen proklamiert. Diese Beziehung zwischen Sophie und den Eltern wirkte wenig greifbar und passte irgendwie nicht ganz ins Bild, ohne dass ich genau benennen könnte, was mich daran stört. Allgemein blieben die Nebencharaktere eher blass, der Fokus der Erzählung liegt klar auf Sophies innerem Erleben.
Eine Stärke dieses Buches liegt in der Sprache und der Ruhe. Es passiert selten, dass ich Sätze mehrfach lese, weil sie mir so gefallen - hier gleich mehrfach. Immer wieder kommen kluge Reflexionen, die etwas in der restlichen Handlung untergehen oder nicht weiter verfolgt werden. Dennoch stößt dies auch bei der lesenden Person eine innere Reflexion zur Lebensgestaltung an.
Insgesamt habe ich "Statt aus dem Fenster zu schauen" gern gelesen, auch wenn ich meine Startschwierigkeiten mit dem Buch hatte. Trotz einiger unrunden Aspekte sind Atmosphäre und Grundgedanke lesenswert!