Ein bisschen verloren, ein bisschen gefunden
"Statt aus dem Fenster zu schauen" erzählt von Sophie, die eigentlich alles hat und sich trotzdem fragt, ob das schon alles gewesen sein soll. Also zieht sie raus aus ihrem durchgeplanten Leben und kauft spontan ein heruntergekommenes Haus in Brandenburg.
Viel passiert dabei nicht im klassischen Sinn. Stattdessen begleitet man Sophie durch ihre Gedanken, Zweifel und dieses diffuse Gefühl, nicht ganz am richtigen Platz zu sein. Der Schreibstil ist dabei angenehm leicht und oft überraschend treffend, manchmal so sehr, dass man selbst kurz innehalten muss.
Allerdings drehen sich die Selbstzweifel stellenweise im Kreis und die Entwicklung bleibt eher leise. Auch einige Nebenfiguren wirken etwas klischeehaft.
Trotzdem funktioniert das Buch. Es lebt von seiner ruhigen Stimmung und spricht besonders dann an, wenn man selbst gerade nicht genau weiß, wohin es eigentlich gehen soll.
Viel passiert dabei nicht im klassischen Sinn. Stattdessen begleitet man Sophie durch ihre Gedanken, Zweifel und dieses diffuse Gefühl, nicht ganz am richtigen Platz zu sein. Der Schreibstil ist dabei angenehm leicht und oft überraschend treffend, manchmal so sehr, dass man selbst kurz innehalten muss.
Allerdings drehen sich die Selbstzweifel stellenweise im Kreis und die Entwicklung bleibt eher leise. Auch einige Nebenfiguren wirken etwas klischeehaft.
Trotzdem funktioniert das Buch. Es lebt von seiner ruhigen Stimmung und spricht besonders dann an, wenn man selbst gerade nicht genau weiß, wohin es eigentlich gehen soll.