Ein Buch, in dem sich viele wiederfinden können

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Bereits das Cover macht neugierig auf den Inhalt. Das Cover ist malerisch gestaltet und passt zur Stimmung des Romans. Zwischen Studium, Selbstzweifeln, Erwartungsdruck und der Frage, wie ein erfülltes Leben eigentlich aussehen soll setzt das Buch inhaltlich genau dort an, wo sich viele junge Erwachsene wiederfinden können. Der Einstieg ist sehr gelungen, direkt von Beginn der ersten Seite fühlt man sich Sophie, der Erzählerin, sehr nah und könnte genauso gut jemand aus dem eigenen Umfeld sein. Die Hauptfigur wirkt weder souverän noch völlig verloren sondern beides gleichzeitig, wodurch sie besonders interessant wirkt. Der Wunsch, etwas aus sich zu machen und gleichzeitig die Angst, an den eigenen Bedürfnissen vorbei zu leben ist ein Gefühl, dass viele junge Menschen kennen und trifft den Nerv der Lebensrealität aus der Verbindung von Quarter-Life-Crisis, der großen Suche nach dem Sinn und gesellschaftlichem Erwartungsdruck.
Insgesamt ist der Roman sehr ansprechend und mit einem gelungenen Schreibstil, weil er ein aktuelles und relevantes Thema aufgreift, ohne dabei künstlich oder übertrieben zu wirken.