Ein Selbstfindungshauskauf mit Wilden-Hühner-Vibes
"Und ich frage mich, ob irgendwann der Punkt im Leben kommt, an dem man weiß, was man tut, und sich dabei sicherer fühlt, oder ob einem einfach nur immer bewusster wird, dass niemand weiß, was er oder sie tut, und man sich deshalb weniger unsicher fühlt." (S.280)
Sophie Geiger macht derzeit ein Praktikum in München. Doch als die Studentin in den Kleinanzeigen ein Inserat für ein kleines Haus in Günderode entdeckt, bricht sie ihre Zelte in der Großstadt ab und zieht spontan aufs Land. Sie erzählt niemandem davon, renoviert ihr verkommendes Häuschen und baut sich ein neues Leben auf - doch immer wieder steigen Zweifel in ihr auf: Was will sie eigentlich wirklich anfangen mit diesem Leben?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es liest sich wirklich flüssig weg. Ich mochte den "Wilden-Hühner-Vibe" total gern und fand auch das Landleben schön geschildert. Sophie fand ich sehr interessant, denn sie ist nicht ganz so Typ "Macherin" wie man aufgrund der spontanen Entscheidung, ein ungesehenes Haus in der Pampa zu kaufen, denken könnte.
Das Landleben wird schon romantisiert (was mich nicht gestört hat), aber auch realistisch dargestellt. Der Selbstfindungs-Hauskauf löst bei Sophie ein großes Gedankenkaroussell aus, was ich gut nachvollziehen konnte. Trotzdem hatte ich am Ende das Gefühl, dass mir ein paar Infos gefehlt haben, um Sophie vollständig einschätzen zu können. Gerade die Entscheidung, niemanden über diesen Kauf zu informieren, hat sich mir nicht ganz erschlossen.
Ich empfehle "Statt aus dem Fenster zu schauen" gerne weiter, ein spannendes Debüt! Das Cover finde ich übrigens großartig, weil es den Vibe so gut vermittelt!
4/5 Sterne
Sophie Geiger macht derzeit ein Praktikum in München. Doch als die Studentin in den Kleinanzeigen ein Inserat für ein kleines Haus in Günderode entdeckt, bricht sie ihre Zelte in der Großstadt ab und zieht spontan aufs Land. Sie erzählt niemandem davon, renoviert ihr verkommendes Häuschen und baut sich ein neues Leben auf - doch immer wieder steigen Zweifel in ihr auf: Was will sie eigentlich wirklich anfangen mit diesem Leben?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es liest sich wirklich flüssig weg. Ich mochte den "Wilden-Hühner-Vibe" total gern und fand auch das Landleben schön geschildert. Sophie fand ich sehr interessant, denn sie ist nicht ganz so Typ "Macherin" wie man aufgrund der spontanen Entscheidung, ein ungesehenes Haus in der Pampa zu kaufen, denken könnte.
Das Landleben wird schon romantisiert (was mich nicht gestört hat), aber auch realistisch dargestellt. Der Selbstfindungs-Hauskauf löst bei Sophie ein großes Gedankenkaroussell aus, was ich gut nachvollziehen konnte. Trotzdem hatte ich am Ende das Gefühl, dass mir ein paar Infos gefehlt haben, um Sophie vollständig einschätzen zu können. Gerade die Entscheidung, niemanden über diesen Kauf zu informieren, hat sich mir nicht ganz erschlossen.
Ich empfehle "Statt aus dem Fenster zu schauen" gerne weiter, ein spannendes Debüt! Das Cover finde ich übrigens großartig, weil es den Vibe so gut vermittelt!
4/5 Sterne