Langweilig

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Was nach einer Geschichte über Neuanfänge und Selbstfindung klingt, bleibt über weite Strecken überraschend ereignisarm. Tatsächlich lebt das Buch weniger von Handlung als von Sophies innerem Monolog. Immer wieder kreisen ihre Gedanken um dieselbe Frage: Bin ich auf dem richtigen Weg? Diese permanente Selbstreflexion kann zwar stellenweise authentisch wirken, verliert jedoch schnell an Spannung, da kaum Entwicklung oder neue Impulse hinzukommen.

Einige Szenen erscheinen zudem wenig glaubwürdig oder wirken eher zufällig aneinandergereiht, wodurch es schwerfällt, wirklich in die Geschichte einzutauchen.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, aber insgesamt eher unauffällig.

Als ruhige Sommerlektüre kann das Buch durchaus funktionieren, insbesondere für Leser:innen, die introspektive Geschichten schätzen und keine große Handlung erwarten. Wer jedoch auf eine spannende Entwicklung oder tiefere erzählerische Wendungen hofft, könnte enttäuscht werden.

Fazit: Eine leise, nachdenkliche Geschichte mit schönen Ansätzen, die jedoch in ihrer Monotonie und Ereignisarmut an Wirkung verliert.