Mutige Selbstfindung im Nirgendwo
Was für ein erfrischender Roman der sofort Lust darauf macht, es der sympathischen Protagonistin gleich zu tun!!
Ich liebe alte Häuser und diese wieder Aufzuhübschen bzw. aus etwas Zerfallendem wieder etwas Bewohnbares zu machen mit möglichst wenig Material- und Geldaufwand ist eine besondere Herausforderung. Diese wird hier auf amüsante Art und Weise detailliert bis in die kleinsten, auch gruseligsten, Ecken geschildert, ohne etwas zu beschönigen. Dabei begleitet man die Studentin Sophie, die aus einer Laune heraus von ihren letzten Ersparnissen ein Haus für 3 Tsd. Euro in einer abgelegenen Gegend Mecklenburg-Vorpommerns gekauft hat, ohne es je vorher gesehen zu haben. Die Trümmer des Hauses spiegeln auch andere Trümmer in ihrem Leben wider und verändern Sophie, als sie merkt, dass dies wohl nicht nur eine kurze Auszeit wird.
Tiefe Grundbedürfnisse werden geweckt und etwas Ursprüngliches erwacht.
Ihre Heimat München sowie ihr Jura-Studium rücken in weite Ferne. Stellenwerte werden gerückt, Gedanken gewälzt, einzelne Schritte führen zu neuen Entwicklungen und verändern Betrachtungsweisen.
Locker geschrieben ohne gezwungen zu wirken, mit einem ganz eigenen Erzählsog, flott und voller Leichtigkeit ... so führt die Autorin uns durch die Seiten.
Mit klugem Witz lässt die Autorin den stillen Charme verlassener Häuser in naturnahen Gegenden aufleben. Feinfühlig leuchtet sie dunkle Ecken in Sophies stromlosem Haus aus und vertreibt motiviert Geister einsamer Nächte.
Das Haus, die Gegend, die Menschen dort, all das ist lebendig beschrieben sodass man das Gefühl hat mit Sophie durch die Straßen zu laufen, den Geruch der frisch geschliffenen Holzdielen zu riechen, aber auch die Einsamkeit zwischen den Büschen zu spüren.
Es sollten viel mehr Menschen ein solches Projekt starten an dem man nur wachsen kann!
Den Namen der Autorin habe ich auf meine Lieblingsliste gesetzt und freue mich auf weitere Bücher von ihr!
Ich liebe alte Häuser und diese wieder Aufzuhübschen bzw. aus etwas Zerfallendem wieder etwas Bewohnbares zu machen mit möglichst wenig Material- und Geldaufwand ist eine besondere Herausforderung. Diese wird hier auf amüsante Art und Weise detailliert bis in die kleinsten, auch gruseligsten, Ecken geschildert, ohne etwas zu beschönigen. Dabei begleitet man die Studentin Sophie, die aus einer Laune heraus von ihren letzten Ersparnissen ein Haus für 3 Tsd. Euro in einer abgelegenen Gegend Mecklenburg-Vorpommerns gekauft hat, ohne es je vorher gesehen zu haben. Die Trümmer des Hauses spiegeln auch andere Trümmer in ihrem Leben wider und verändern Sophie, als sie merkt, dass dies wohl nicht nur eine kurze Auszeit wird.
Tiefe Grundbedürfnisse werden geweckt und etwas Ursprüngliches erwacht.
Ihre Heimat München sowie ihr Jura-Studium rücken in weite Ferne. Stellenwerte werden gerückt, Gedanken gewälzt, einzelne Schritte führen zu neuen Entwicklungen und verändern Betrachtungsweisen.
Locker geschrieben ohne gezwungen zu wirken, mit einem ganz eigenen Erzählsog, flott und voller Leichtigkeit ... so führt die Autorin uns durch die Seiten.
Mit klugem Witz lässt die Autorin den stillen Charme verlassener Häuser in naturnahen Gegenden aufleben. Feinfühlig leuchtet sie dunkle Ecken in Sophies stromlosem Haus aus und vertreibt motiviert Geister einsamer Nächte.
Das Haus, die Gegend, die Menschen dort, all das ist lebendig beschrieben sodass man das Gefühl hat mit Sophie durch die Straßen zu laufen, den Geruch der frisch geschliffenen Holzdielen zu riechen, aber auch die Einsamkeit zwischen den Büschen zu spüren.
Es sollten viel mehr Menschen ein solches Projekt starten an dem man nur wachsen kann!
Den Namen der Autorin habe ich auf meine Lieblingsliste gesetzt und freue mich auf weitere Bücher von ihr!