Netter, ruhiger Selbstfindungsroman
Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)
In der Bücherbubble kommt man aktuell fast nicht um diesen Roman herum, weshalb er bei mir nach einer kurzen Leseprobe auch einziehen durfte ;)
Zwischendurch habe ich übrigens auch zur Hörbuchversion gegriffen, weshalb ich noch kurz darauf eingehen werde. Chantal Busse die Sprecherin hat ihren Job sicherlich gut gemacht, denn ihre jugendlich angehauchte, frische, ruhige Stimme passte perfekt zur Protagonistin. Leider wirkte ihre Interpretation auf mich allerdings teilweise etwas langweilig, ja manchmal fast schon einschläfernd.....nun jedoch zum Print.
Es handelt sich hierbei um einen Debütroman einer jungen Autorin und ich kann es nicht genau erklären, aber für mich war dies spürbar. Die Sätze sind durchzogen von vielen Anglizismen, dass mag durchaus authentisch wirken, mich nervte es leider total! Ebenfalls waren manche Formulierungen poetisch, Kalenderspruchmässig angehaucht, etwas, was ich ansonsten ganz gerne mag, hier fühlte es sich für mich jedoch zu gewollt/konstruiert/ künstlich an. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, Kapitel fallen weg, was ich als mühsam erlebt habe. Geschrieben ist das Ganze aus der ICH- Perspektive von Sophie unserer Protagonistin.
Durch diese Erzählweise erhalten wir natürlich einen ausführlichen Einblick in das Innenleben von Sophie, manchmal waren es mir allerdings fast ein bisschen zu viel sich wiederholende, langwierige Introspektion. Ich frage mich gerade auch, bei so vieler Darstellung der Gedankengänge der Protagonistin, ob sie überhaupt jemals äusserlich beschrieben wurde. Sophie war mir grundsätzlich nicht unsympathisch, jedoch habe ich sie auch nicht in mein Herz geschlossen. Auch die weiteren Charaktere bleiben für meinen Geschmack eher blass und hinterlassen keinen bleibenden Eindruck bei mir.
Ich gebe zu die Geschichte hat ein tolles Setting, wirkt entschleunigend auf ihre ruhige, leise Art und ich kann gut verstehen, wieso viele Leser diesen Roman so unglaublich mögen. Mich hat dieser Hype leider nicht erreicht, was an mehreren Gründen liegt.
Ich bin auf einem Bauernhof gross geworden und lebe mittlerweile auch wieder seit über sechzehn Jahren in meiner alten Heimat. Ich kenne das Landleben also in und auswendig und möchte es auf gar keinen Fall missen! Deshalb stört mich die Darstellung, des auf dem Land leben hier in dieser Geschichte auch. Es wirkt zu unrealistisch, oft klischeebehaftet und wird teilweise romantisiert, etwas mehr Glaubwürdigkeit hätte dem Roman echt gut getan.
Deshalb vergebe ich hiermit 3 Sterne
In der Bücherbubble kommt man aktuell fast nicht um diesen Roman herum, weshalb er bei mir nach einer kurzen Leseprobe auch einziehen durfte ;)
Zwischendurch habe ich übrigens auch zur Hörbuchversion gegriffen, weshalb ich noch kurz darauf eingehen werde. Chantal Busse die Sprecherin hat ihren Job sicherlich gut gemacht, denn ihre jugendlich angehauchte, frische, ruhige Stimme passte perfekt zur Protagonistin. Leider wirkte ihre Interpretation auf mich allerdings teilweise etwas langweilig, ja manchmal fast schon einschläfernd.....nun jedoch zum Print.
Es handelt sich hierbei um einen Debütroman einer jungen Autorin und ich kann es nicht genau erklären, aber für mich war dies spürbar. Die Sätze sind durchzogen von vielen Anglizismen, dass mag durchaus authentisch wirken, mich nervte es leider total! Ebenfalls waren manche Formulierungen poetisch, Kalenderspruchmässig angehaucht, etwas, was ich ansonsten ganz gerne mag, hier fühlte es sich für mich jedoch zu gewollt/konstruiert/ künstlich an. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, Kapitel fallen weg, was ich als mühsam erlebt habe. Geschrieben ist das Ganze aus der ICH- Perspektive von Sophie unserer Protagonistin.
Durch diese Erzählweise erhalten wir natürlich einen ausführlichen Einblick in das Innenleben von Sophie, manchmal waren es mir allerdings fast ein bisschen zu viel sich wiederholende, langwierige Introspektion. Ich frage mich gerade auch, bei so vieler Darstellung der Gedankengänge der Protagonistin, ob sie überhaupt jemals äusserlich beschrieben wurde. Sophie war mir grundsätzlich nicht unsympathisch, jedoch habe ich sie auch nicht in mein Herz geschlossen. Auch die weiteren Charaktere bleiben für meinen Geschmack eher blass und hinterlassen keinen bleibenden Eindruck bei mir.
Ich gebe zu die Geschichte hat ein tolles Setting, wirkt entschleunigend auf ihre ruhige, leise Art und ich kann gut verstehen, wieso viele Leser diesen Roman so unglaublich mögen. Mich hat dieser Hype leider nicht erreicht, was an mehreren Gründen liegt.
Ich bin auf einem Bauernhof gross geworden und lebe mittlerweile auch wieder seit über sechzehn Jahren in meiner alten Heimat. Ich kenne das Landleben also in und auswendig und möchte es auf gar keinen Fall missen! Deshalb stört mich die Darstellung, des auf dem Land leben hier in dieser Geschichte auch. Es wirkt zu unrealistisch, oft klischeebehaftet und wird teilweise romantisiert, etwas mehr Glaubwürdigkeit hätte dem Roman echt gut getan.
Deshalb vergebe ich hiermit 3 Sterne