Staub oder eine Feenfamilie
Der Verlag dürfte ein Faibel für zynischen, ja doch auch sarkastischen Humor von starken, weiblichen und unabhängigen Charakteren haben, denn es ist für mich schon das vierte Buch von einer Autorin, die sich kein Blatt vor den Mund nimmt, ihren Unmut über die moderne Welt mit herrlich kritischem Blick, in Worte zu fassen.
Der Roman ist in vier Abschnitte unterteilt,
Konfusion, Koexistenz, Konstruktion sowie Konklusion und wird aus der Ich-Perspektive von Sophie erzählt. Eine junge Studentin, die ein wenig aus Langeweile und vielmehr als Ausbruch, online ein Haus in einem winzigen Ort in Norddeutschland ersteigert.
Die Autorin Anna Katharina Scheidemantel erschafft durch Intellekt, schwarzen Humor, kreative Interpretation und Sozialisation eine sympathische und interessante Hauptprotagonistin mit eigener Weltanschauung, die mit der Restauration der verfallenen Bruchbude anfängt sich erneut selbst zu spüren und für sie konstruktiv etwas beiträgt.
Sie schafft sich eine Blase und entkommt somit der schrecklichen Realität in der Welt, stellt sich aber gleichzeitig anderen Verantwortungen. Durch Begegnungen mit verschiedenen Menschen aus ihrer neuen Umgebung sowie auch ihrem alten Umkreis erfährt sie Belustigung, Sorge, Enttäuschung und eine merkwürdige Art der Bewunderung, welche den LeserInnen in einer kurzen Zeitspanne deutliches Charakterwachstum von Sophie zeigen.
Jedes Mal, wenn ich das Buch zu Hand genommen hab, war es wie ein Abtauchen in eine wohlbekannte, aber viel stillere Welt, als würde man sich im Urlaub auf ein Bank setzen und Sophie beim in den Himmel starren und Eigenheim entdecken, begleiten.
Die Geschichte besticht durch seine langsame und ruhige Erzählweise, keine Aufregung und trotzdem Spannungen beim Lösen von Problemen, der für Veränderungen offenen lebensfrohen, dennoch sehr nachdenklichen und überlegten Sophie, der Konforntation mit der selbstgezüchteten Todsünde unserer Zeit-der Langeweile und Unbedeutsamkeit und dem Privileg gar nichts zu müssen!
"Sterne sind, für die ich Fliegenschiss bin und die über meine menschliche Endlichkeit nur lachen können, so still und heimlich, wie Sterne eben lachen."
Fazit: Für mich absolut lesenswert- ein ruhiges mit witzigen Anekdoten gespicktes Buch, das einlädt, seinen Gedanken in der Natur freien Lauf zu lassen!
Der Roman ist in vier Abschnitte unterteilt,
Konfusion, Koexistenz, Konstruktion sowie Konklusion und wird aus der Ich-Perspektive von Sophie erzählt. Eine junge Studentin, die ein wenig aus Langeweile und vielmehr als Ausbruch, online ein Haus in einem winzigen Ort in Norddeutschland ersteigert.
Die Autorin Anna Katharina Scheidemantel erschafft durch Intellekt, schwarzen Humor, kreative Interpretation und Sozialisation eine sympathische und interessante Hauptprotagonistin mit eigener Weltanschauung, die mit der Restauration der verfallenen Bruchbude anfängt sich erneut selbst zu spüren und für sie konstruktiv etwas beiträgt.
Sie schafft sich eine Blase und entkommt somit der schrecklichen Realität in der Welt, stellt sich aber gleichzeitig anderen Verantwortungen. Durch Begegnungen mit verschiedenen Menschen aus ihrer neuen Umgebung sowie auch ihrem alten Umkreis erfährt sie Belustigung, Sorge, Enttäuschung und eine merkwürdige Art der Bewunderung, welche den LeserInnen in einer kurzen Zeitspanne deutliches Charakterwachstum von Sophie zeigen.
Jedes Mal, wenn ich das Buch zu Hand genommen hab, war es wie ein Abtauchen in eine wohlbekannte, aber viel stillere Welt, als würde man sich im Urlaub auf ein Bank setzen und Sophie beim in den Himmel starren und Eigenheim entdecken, begleiten.
Die Geschichte besticht durch seine langsame und ruhige Erzählweise, keine Aufregung und trotzdem Spannungen beim Lösen von Problemen, der für Veränderungen offenen lebensfrohen, dennoch sehr nachdenklichen und überlegten Sophie, der Konforntation mit der selbstgezüchteten Todsünde unserer Zeit-der Langeweile und Unbedeutsamkeit und dem Privileg gar nichts zu müssen!
"Sterne sind, für die ich Fliegenschiss bin und die über meine menschliche Endlichkeit nur lachen können, so still und heimlich, wie Sterne eben lachen."
Fazit: Für mich absolut lesenswert- ein ruhiges mit witzigen Anekdoten gespicktes Buch, das einlädt, seinen Gedanken in der Natur freien Lauf zu lassen!