War okay
„Aber ganz ehrlich, warum wird ständig nach dem Danach gefragt? Es wirkt fast, als würde das Jetzt im Leben gar nichts bedeuten, solange es ein Danach gibt.“
Sophie, eine Anfang-20-Jährige, der immer eine große Karriere vorhergesagt wurde, entscheidet sich plötzlich gegen den vorgezeichneten Weg. Sie kündigt ihr Praktikum, kauft für 3.000 Euro ein altes Haus und versucht, sich abseits des ständigen “Höher, Weiter, Schneller” ein neues Leben aufzubauen. Ich hatte mir von diesem Buch ehrlich gesagt etwas mehr erhofft. Der Klappentext klang für mich nach einer Geschichte mit mehr Tiefe und Entwicklung, als letztendlich drinsteckte.
Positiv fand ich, dass sich das Buch sehr leicht lesen lässt. Durch die fehlende Kapitelstruktur fliegt man förmlich durch die Seiten, was das Lesen angenehm und entschleunigend macht. Es ist eine gute Lektüre für zwischendurch und vermittelt dieses Gefühl, einfach mal aus dem Hamsterrad auszubrechen und das eigene Leben zu hinterfragen. Auch das Cover gefällt mir richtig gut.
Leider konnte ich den oft erwähnten “Wilde Hühner”-Vibe überhaupt nicht nachvollziehen. Außerdem hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass eine etwas gründlichere Recherche der Geschichte gutgetan hätte. Stattdessen wurden meiner Meinung nach viele Klischees über ältere Menschen, Ostdeutschland und das Leben in Kleinstädten bedient, was die Figuren teilweise etwas eindimensional wirken ließ.
Das Ende hat mich ebenfalls eher enttäuscht. Es fühlte sich für mich nicht wirklich rund an und konnte die Erwartungen, die das Buch am Anfang geweckt hatte, leider nicht erfüllen.
Insgesamt war das Buch keine schlechte Lektüre, ich habe es durchaus gerne gelesen. Es ist ruhig, entschleunigend und regt stellenweise zum Nachdenken an. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass der Klappentext mehr verspricht, als die Geschichte letztlich einlöst. Für mich daher eher ein solides Buch für zwischendurch als ein echtes Highlight.
Sophie, eine Anfang-20-Jährige, der immer eine große Karriere vorhergesagt wurde, entscheidet sich plötzlich gegen den vorgezeichneten Weg. Sie kündigt ihr Praktikum, kauft für 3.000 Euro ein altes Haus und versucht, sich abseits des ständigen “Höher, Weiter, Schneller” ein neues Leben aufzubauen. Ich hatte mir von diesem Buch ehrlich gesagt etwas mehr erhofft. Der Klappentext klang für mich nach einer Geschichte mit mehr Tiefe und Entwicklung, als letztendlich drinsteckte.
Positiv fand ich, dass sich das Buch sehr leicht lesen lässt. Durch die fehlende Kapitelstruktur fliegt man förmlich durch die Seiten, was das Lesen angenehm und entschleunigend macht. Es ist eine gute Lektüre für zwischendurch und vermittelt dieses Gefühl, einfach mal aus dem Hamsterrad auszubrechen und das eigene Leben zu hinterfragen. Auch das Cover gefällt mir richtig gut.
Leider konnte ich den oft erwähnten “Wilde Hühner”-Vibe überhaupt nicht nachvollziehen. Außerdem hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass eine etwas gründlichere Recherche der Geschichte gutgetan hätte. Stattdessen wurden meiner Meinung nach viele Klischees über ältere Menschen, Ostdeutschland und das Leben in Kleinstädten bedient, was die Figuren teilweise etwas eindimensional wirken ließ.
Das Ende hat mich ebenfalls eher enttäuscht. Es fühlte sich für mich nicht wirklich rund an und konnte die Erwartungen, die das Buch am Anfang geweckt hatte, leider nicht erfüllen.
Insgesamt war das Buch keine schlechte Lektüre, ich habe es durchaus gerne gelesen. Es ist ruhig, entschleunigend und regt stellenweise zum Nachdenken an. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass der Klappentext mehr verspricht, als die Geschichte letztlich einlöst. Für mich daher eher ein solides Buch für zwischendurch als ein echtes Highlight.