Wilde Hühner Romantik
Die Ausgangssituation im Buch ist eigentlich absurd. Ein Haus für 3000 Euro gekauft, ohne es gesehen zu haben, ohne Notar, ohne Heizung. Man fragt sich unweigerlich, ob das mutig oder einfach nur völlig überfordert ist. Wahrscheinlich beides. In „Statt aus dem Fenster zu schauen“ geht es aber eigentlich weniger um das Haus, als um das, was Sophie dorthin treibt. Dieses Gefühl festzustecken: Studium, Praktika, Erwartungen, dieses diffuse „Da muss doch noch mehr sein“.
Die Geschichte nimmt sich Zeit. Sophie kommt langsam an, räumt aus, renoviert, denkt nach. Und genauso langsam liest sich das Buch auch. Ohne Tempo, ohne Druck, wir gehen leise mit. Für mich war das genau richtig. Es ist ein Buch, das man nicht schnell wegliest, sondern genießt. Dabei hat es etwas von dieser „Wilde Hühner“-Romantik. Dieses Gefühl von Aufbruch, von sich selbst irgendwie neu sortieren, ohne genau zu wissen wie. Gleichzeitig ist es sehr nah an unserer Realität. Gerade wir Millennials erkennen uns in diesen Gedankenspiralen wieder. Diese Unsicherheit, diese ständigen Vergleiche, dieses Gefühl, irgendwie nicht ganz da zu sein, wo man sein sollte.
Für mich war das ein sehr persönliches Buch. Kein großes Drama, keine spektakuläre Handlung. Aber viele kleine, ehrliche Momente, in denen man sich selbst erkennt.
Die Geschichte nimmt sich Zeit. Sophie kommt langsam an, räumt aus, renoviert, denkt nach. Und genauso langsam liest sich das Buch auch. Ohne Tempo, ohne Druck, wir gehen leise mit. Für mich war das genau richtig. Es ist ein Buch, das man nicht schnell wegliest, sondern genießt. Dabei hat es etwas von dieser „Wilde Hühner“-Romantik. Dieses Gefühl von Aufbruch, von sich selbst irgendwie neu sortieren, ohne genau zu wissen wie. Gleichzeitig ist es sehr nah an unserer Realität. Gerade wir Millennials erkennen uns in diesen Gedankenspiralen wieder. Diese Unsicherheit, diese ständigen Vergleiche, dieses Gefühl, irgendwie nicht ganz da zu sein, wo man sein sollte.
Für mich war das ein sehr persönliches Buch. Kein großes Drama, keine spektakuläre Handlung. Aber viele kleine, ehrliche Momente, in denen man sich selbst erkennt.