düster und mit vielen Wiederholungen

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sutane Avatar

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Inhalt:
Fast 1000 Tage ist es her, dass Alvas Vater auf mysteriöser Weise gestorben ist.
1000 Tage, an denen sich Alva fragt, wie es zu dem Unglück gekommen ist, 1000 Tage an denen sie ihn schrecklich vermisst, 1000 Tage an denen sie mit ihren Gedanken und Gefühlen alleine ist.

Und dann taucht plötzlich auch noch eine unheimliche Katze und ein kleines Mädchen, scheinbar ohne Eltern, in Hovenäset auf.

Meinung:
Ich habe schon den ersten Band der Reihe gelesen und fand ihn sehr gelungen, auch wenn ich bei der Altersangabe von 11 Jahren doch ein wenig Grübel. Denn mitunter war die Geschichte doch recht düster und traurig.

Dennoch habe ich mich auf den 2. Band gefreut.

Gelungen finde ich, dass es in diesem Band um Alva, der Freundin von Heidi (Protagonistin aus dem 1. Band) geht, also die 3 Kinder aus dem 1. Band wieder eine Rolle spielen, der Lesern nun aber ein anders Kind kennenlernt.

Weniger gut gefallen mir an diesem Band die ständigen Zusammenfassungen des Inhaltes und das ständige Wiederholen des Erlebten, das nimmt dem Leser die Möglichkeit sich seine eigenen Gedanken und machen.

Auch die Geschichte hat mich dieses Mal nicht so in ihren Bann gerissen. Über lange Strecken plätschert sie so dahin, ohne dass es ein "Vorankommen" gibt. Besonders ist mir dies bei Alva aufgefallen, die mit ihren Gefühlen scheinbar allein dasteht, aber auch nichts ändert. Gerade nach dem, was die 3 im ersten Band erlebt haben, hätte sich Alva für meinen Geschmack schnell ihren Freunden anvertrauen können. Hier hatte ich das Gefühl, die Autorin möchte Seiten füllen.

Zum Ende hin wird die Geschichte wieder richtig düster und mystisch.
Nichts für schwache Nerven und auch nicht unbedingt etwas für Kinder von 11 Jahren.

Trotz der Kritik freue ich mich auf den 3. Band, in dem es dann vermutlich um Harry, den 3. im Bunde, geht.