Gänsehaut garantiert

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meike84 Avatar

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Ich habe „Sternengrab“ von Kristina Ohlsson ursprünglich für meinen 11-jährigen Sohn ausgesucht, das Buch jedoch zunächst selbst gelesen. Um es vorwegzunehmen: Für ihn ist die Geschichte vermutlich noch etwas zu gruselig. Während der Lektüre hatte ich immer wieder düstere Vorahnungen, die eher aus der realen Welt kamen. Da ich den ersten Band der Reihe nicht kannte, hatte ich eine mögliche übernatürliche Auflösung zunächst gar nicht im Blick und war daraufhin erst etwas irritiert…

Sprachlich ist das Buch eher einfach gehalten, die Sätze sind klar und gut verständlich formuliert. Dadurch eignet sich die Geschichte auch für Kinder, die nicht zu Viellesern gehören. Der Einstieg gelingt selbst ohne Vorkenntnisse aus Band eins problemlos, sodass man sich schnell in der Handlung zurechtfindet.

Im Mittelpunkt steht Alva, die den Tod ihres Vaters aufklären möchte – ein emotionales und zugleich spannendes Thema. Unterstützt wird sie von ihren Freunden Heidi und Harry. Besonders gelungen finde ich die Darstellung dieser Freundschaft, die als etwas sehr Wertvolles und Besonderes beschrieben wird und der Geschichte neben dem Gruselfaktor auch Wärme verleiht.