Gruselig

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wolfram Avatar

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Da ich bereits den ersten Band dieser Trilogie, "Flammenrad" gelesen hatte und auch mein Sohn sehr begeistert und gefesselt war, wartete ich schon sehnlichst auf "Sternengrab" - und wurde nicht enttäuscht.

Wieder zerrt die Geschichte an den Nerven. Wieder endet praktisch jedes Kapitel mit einem Cliff Hanger, sodass man direkt weiterlesen muss.
Kleiner Tipp: Nicht bis zum Kapitelende lesen, wenn das Licht aus muss, sondern genau in der Mitte eines Kapitels aufhöreh, das fällt leichter :-)

Wie auch im ersten Band geht es in "Sternengrab" um merkwürdige Vorkommnisse in Hovenäset. Eine Katze taucht auf, ein kleines Mädchen mit Puppe ohne Begleitung. Die Katze taucht an den unmöglichsten Stellen auf und lockt Alva, die Protagonistin (schon bekannt als Side-Character in Flammenrad) zu einem merkwürdigen Rohr unter einer Strandhütte.

Alva trauert auch nach fast 1000 Tagen noch um ihren verstorbenen Papa und akzeptiert "Unfall mit Fahrerflucht" nicht als Grund. Und irgendwie hängt das zusammen mit der Katze. Und dem Mädchen. Die Katze fühlt sich kalt an. Das Mädchen läuft mit ihrer Mutter herum, sagt aber, sie könne nicht sprechen.
Irgendwas ist hier ganz bös im Argen, die Leser werden unerträglich lange im Unklaren gelassen, während die Gruselelemente von Seite zu Seite mehr werden, die Gefahr für Alva und ihre Familie realer wird.

230 Seiten sind für 10jährige ganz schön dick, dafür, dass man so lange auf die Lösung des Rätsels, die Erleichterung, dass doch noch einmal alles gut ausgegangen ist, warten muss.