Spannender zweiter Band über Freundschaft, Geheimnisse und dunkle Geheimnisse

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apfelmaus Avatar

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„Sternengrab“ ist der zweite Band der Reihe, kann aber auch unabhängig gelesen werden. Alava möchte mehr über den Tod ihres Vaters herausfinden und wird dabei von ihren Freund*innen unterstützt. Die Geschichte ist spannend und gruselig, besonders gegen Ende der Kapitel, und zeigt eine klare Freundschaftsdynamik, die als wertvoll und wichtig dargestellt wird.

Das Cover ist ansprechend, wobei die Farben für den zweiten Band eher zum Sternenhimmel passen würden, während der erste Band Flammenfarben besser hätte. Der Schreibstil ist flüssig, die Sätze sind kurz und einfach, was das Lesen angenehm macht.

Die wechselnden Hauptpersonen erschweren teilweise die Orientierung. Mehr Fokus auf eine Hauptfigur und eine tiefere Darstellung der Figurenbeziehungen wäre wünschenswert. Positiv hervorzuheben sind die sensiblen Themen wie Trauer und Freundschaft. Kleine Warnung: Für 11-Jährige ist die Spannung teilweise recht hoch und die Geschichte etwas düster. Das Ende ist im Vergleich zum ersten Band schlüssig und rund.

Wer spannende, gut geschriebene Geschichten über Geheimnisse und Freundschaft mag, ist hier richtig. Ein dritter Band wäre großartig, um mehr über die Figuren zu erfahren.