Bezauberndes Storytelling einer besonderen Bennet-Tochter

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isar13 Avatar

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Lydia Bennett wächst als Jüngste der Bennet-Schwestern in Meryton auf und fühlt sich dabei immer übergangen und unsichtbar. Daher erwählt sie die Hauskatze Kitty als Vertraute und behandelt sie wie ihre Schwester. Nachdem alle anderen in der Familie Kitty auch als Mädchen wahrnehmen, bemerkt Lydia ihre Zauberkraft. Auch ihre Tante Philipps, ebenfalls in Besitz von Hexenkräften, bemerkt Lydias Begabung und bildet die kleine Hexe aus. So treibt die vorwitzige Lydia so manchen Schabernack und verspricht in ihrem jugendlichen Leichtsinn einem mächtigen Zauberwesen eine Gunst. Das Verhängnis beginnt…

In dem Roman „Stolz Vorurteil & Hexerei“ nimmt die Autorin Melinda Taub Bezug auf die skandalösen Ereignisse rund um die jüngste Bennet-Schwester und ihren skandalösen Umgang mit dem Herzensbrecher George Wickham. Inspiriert von Lydias schamlosen und eigennützigen Beträgen aus der Originalgeschichte von Jane Austen, entwickelt Lydia hier aber noch eine große Begabung für die Zauberei. Lydia wird hier zur Hexe und das nutzt sie geschickt zu ihrem Vorteil. Allerdings so ganz einfach ist die Sache nicht, denn es gibt jede Menge andere magische Wesen, die nicht gerade freundlich gesinnt sind, obendrein hat jeder Zauber seinen Preis!
Die Idee und Ausführung der Geschichte fand ich schon ziemlich cool erdacht, der Ausflug in eine phantasievolle Zauberwelt à la Harry Potter in Kombination eingebettet in der Welt von Jane Austen hatte seinen Reiz. Die erzählerische Darstellung erinnerte mich dabei ziemlich an die Bridgerton-Serie, hier erzählt Hexe Lydia ihr Erleben in Briefform.
Das Cover ist bezaubernd nostalgisch gestaltet und bei über 400 Seiten wurde auch an ein Lesebändchen gedacht.

Mein Fazit:
Amüsante Unterhaltung, die mich verzaubert und in eine völlig andere Welt entführt hat. Es ist eine erstaunlich originelle Fassung, die in eine etwas andere Richtung führt als das Original, doch als Austen-Fan hatte ich auch hier meinen Spaß.