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pauline.rennt Avatar

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In Stolz und Vorurteil war Lydia Bennet vor allem für ihre Leichtsinnsentscheidungen bekannt. In dieser Fantasy-Adaption ist sie dagegen eine junge Hexe, die ihre Magie noch nicht ganz im Griff hat. Als sie nach Brighton reist, gerät sie schnell in eine Geschichte voller Zauberei, Intrigen und gefährlicher Wesen.
Der Ansatz, zur Abwechslung Lydia und nicht Elizabeth in den Mittelpunkt zu stellen, funktioniert gut. Lydia ist eine unterhaltsame Hauptfigur, und dass ihre Zaubertricks nicht immer perfekt klappen, macht sie sympathisch. Die Mischung aus historischem Regency-Setting mit Bällen und gesellschaftlichem Druck auf der einen Seite und Dämonen sowie Hexen auf der anderen Seite sorgt für eine gelungene Atmosphäre.
Der Schreibstil ist humorvoll und bringt die Figuren gut zur Geltung. Leider zieht sich die Handlung streckenweise etwas in die Länge, wodurch die Spannung nicht durchgehend gehalten werden kann. Insgesamt ist es aber eine amüsante und erfrischende Neuinterpretation des Klassikers für alle, die Lust auf ein bisschen Magie im historischen Gewand haben.