kurzweiliges, cozy Lesevergnügen

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annkat Avatar

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Zu Cover und Aufmachung brauche ich nicht viel sagen, das ist einfach wunderschön. Da ich die Originalgeschichte nicht gelesen habe, bin ich total unvoreingenommen an das Buch ran gegangen, ohne irgendwelchhe Vergleiche anstellen zu können. Der Schreibstil ist sehr angenehm und insgesamt lässt sich die Geschichte dadurch auch sehr fix lesen, wodurch einem das gesamte Buch recht kurzweilig vorkommt. Die Erzählweise ist etwas wirr, da Lydia ihre Geschichte einer unbekannten dritten Person erzählt und immer wieder in der Zeit springt, was sich auch erst gegen Ende ein wenig bessert. Diese zeitlichen Sprünge sind nicht immer direkt erkennbar, sodass ich vereinzelnte Abschnitte noch einmal lesen musste. Vor allem zu Beginn kommt man dadurch schwierig in die Handlung rein, nach einer Weile gewöhnt man sich aber daran und kann immer besser zuordnen, wo man sich gerade befindet. Das wären eventuell die einzigen Momente, wo das Wissen zur Originalgeschichte ein wenig hilfreich sein könnten. Lydia mochte ich anfangs gar nicht so sehr, ihre Schwester Kitty dagegen war mir direkt sympathisch, vielleicht da ich Katzen liebe. Über das Buch hinweg ist mir Lydia dann aber doch noch ans Herz gewachsen, vor allen, da sie sich charakterlich während der Geschichte auch weiterentwickelt hat. Für mich bleiben zum Ende hin leider noch einige Fragen ungeklärt, vor allem hinsichtlich der magischen Elemente, aber insgesamt hat mich das Buch wirklich gut unterhalten. Da es sich schnell und einfach lesen lässt, ist es trotz seiner fast 500 Seiten ein kurzweiliges Lesevergnügen. Für mich auf jeden Fall eine Leseempfehlung, nicht nur für Jane Austen Fans.