Super Handlung, jedoch zähe Erzählweise
Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub ist eine ungewöhnliche Neuinterpretation von Jane Austens Klassiker Stolz und Vorurteil. Im Mittelpunkt steht diesmal Lydia Bennet, die nicht nur mit den gesellschaftlichen Erwartungen ihrer Zeit, sondern auch mit ihren magischen Fähigkeiten und den damit verbundenen Geheimnissen zu kämpfen hat.
Die Grundidee hat mir wirklich gut gefallen. Die bekannte Geschichte mit Hexerei, Dämonen und Magie zu verbinden, ist kreativ und sorgt dafür, dass man viele bekannte Ereignisse und Figuren aus einer ganz neuen Perspektive erlebt. Besonders interessant fand ich, Lydia einmal näher kennenzulernen und mehr über ihre Gedanken und Beweggründe zu erfahren. Auch die Handlung selbst konnte mich insgesamt überzeugen und hatte einige spannende und überraschende Momente.
Leider hatte ich mit der Erzählweise und dem Aufbau des Buches deutlich mehr Schwierigkeiten. Die Geschichte wird aus Lydias Perspektive rückblickend erzählt und durch Briefe bzw. den Wechsel zwischen verschiedenen Zeitebenen strukturiert. Für mich hat das den Lesefluss eher gestört als bereichert. Ich musste mich immer wieder neu orientieren und hatte dadurch Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte hineinzukommen. Stellenweise hat sich das Lesen deshalb etwas zäh angefühlt, obwohl ich die eigentliche Handlung durchaus interessant fand.
Insgesamt also eine tolle und ungewöhnliche Idee, deren Umsetzung mich allerdings nicht vollständig überzeugen konnte. Wer Stolz und Vorurteil kennt und Lust auf eine magische Neuinterpretation hat, könnte hier trotzdem viel Freude haben. Für mich waren es letztendlich 3 von 5 Sternen – vor allem wegen der interessanten Handlung, aber mit Abzügen für die für mich etwas sperrige Erzählweise.
Die Grundidee hat mir wirklich gut gefallen. Die bekannte Geschichte mit Hexerei, Dämonen und Magie zu verbinden, ist kreativ und sorgt dafür, dass man viele bekannte Ereignisse und Figuren aus einer ganz neuen Perspektive erlebt. Besonders interessant fand ich, Lydia einmal näher kennenzulernen und mehr über ihre Gedanken und Beweggründe zu erfahren. Auch die Handlung selbst konnte mich insgesamt überzeugen und hatte einige spannende und überraschende Momente.
Leider hatte ich mit der Erzählweise und dem Aufbau des Buches deutlich mehr Schwierigkeiten. Die Geschichte wird aus Lydias Perspektive rückblickend erzählt und durch Briefe bzw. den Wechsel zwischen verschiedenen Zeitebenen strukturiert. Für mich hat das den Lesefluss eher gestört als bereichert. Ich musste mich immer wieder neu orientieren und hatte dadurch Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte hineinzukommen. Stellenweise hat sich das Lesen deshalb etwas zäh angefühlt, obwohl ich die eigentliche Handlung durchaus interessant fand.
Insgesamt also eine tolle und ungewöhnliche Idee, deren Umsetzung mich allerdings nicht vollständig überzeugen konnte. Wer Stolz und Vorurteil kennt und Lust auf eine magische Neuinterpretation hat, könnte hier trotzdem viel Freude haben. Für mich waren es letztendlich 3 von 5 Sternen – vor allem wegen der interessanten Handlung, aber mit Abzügen für die für mich etwas sperrige Erzählweise.