Von Bällen, Skandalen und Hexerei
Was wäre, wenn ausgerechnet Lydia Bennet ihre eigene Geschichte erzählen dürfte und dabei neben all den bekannten Skandalen plötzlich auch Hexerei ins Spiel käme?
Melinda Taub macht daraus keine gewöhnliche Nacherzählung von „Stolz und Vorurteil“. Die bekannten Ereignisse bleiben bestehen, während sich zwischen ihnen eine zweite Geschichte entwickelt, die zunehmend ihren eigenen Weg geht.
Lydia ist dabei noch immer impulsiv, eitel und sprunghaft, bekommt durch ihre eigene Erzählstimme aber deutlich mehr Tiefe. Ihre Gedanken schlagen gelegentlich kleine Haken und haben mich dabei immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Sie erzählt ihre Geschichte mit einer gehörigen Portion Selbstironie und nimmt dabei auch sich selbst nicht allzu ernst.
Besonders die Magie mochte ich. Sie ist fest mit der Handlung verbunden, verändert immer wieder ihren Verlauf und gibt der Geschichte dadurch eine eigene Dynamik. Diese Verbindung aus Austen und Hexerei hat für mich ihren besonderen Reiz.
Keine klassische Austen-Adaption, sondern ein eigenwilliger Ausflug in eine vertraute Welt, bei dem Lydia Bennet endlich selbst zu Wort kommt.
Melinda Taub macht daraus keine gewöhnliche Nacherzählung von „Stolz und Vorurteil“. Die bekannten Ereignisse bleiben bestehen, während sich zwischen ihnen eine zweite Geschichte entwickelt, die zunehmend ihren eigenen Weg geht.
Lydia ist dabei noch immer impulsiv, eitel und sprunghaft, bekommt durch ihre eigene Erzählstimme aber deutlich mehr Tiefe. Ihre Gedanken schlagen gelegentlich kleine Haken und haben mich dabei immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Sie erzählt ihre Geschichte mit einer gehörigen Portion Selbstironie und nimmt dabei auch sich selbst nicht allzu ernst.
Besonders die Magie mochte ich. Sie ist fest mit der Handlung verbunden, verändert immer wieder ihren Verlauf und gibt der Geschichte dadurch eine eigene Dynamik. Diese Verbindung aus Austen und Hexerei hat für mich ihren besonderen Reiz.
Keine klassische Austen-Adaption, sondern ein eigenwilliger Ausflug in eine vertraute Welt, bei dem Lydia Bennet endlich selbst zu Wort kommt.