von Vorteil wäre es, den ursprünglichen Roman zu kennen.
Ich kenne den ursprünglichen Roman leider nicht, deshalb habe ich keinen Vergleich. Die Story selbst fand ich aber sehr phantasievoll, allerdings hatte ich Schwierigkeiten, die ganzen Charaktere auseinanderzuhalten und in Beziehung zueinander zu setzen. Deshalb habe ich oft beim Lesen den Faden verloren und erst später wiedergefunden, so daß mir einige logische Strukturen im Roman fehlten. Ich glaube, es wäre hilfreich, wenn man vorher den ursprünglichen Roman gelesen hätte, einfach nur, damit man ein Gefühl hat, wie die Figuren zueinander stehen. Es geht in diesem Buch jedenfalls hauptsächlich um eine der Bennet-Schwestern, nämlich um Lydia und der Roman ist aus ihrer eigenen Sicht in Tagebuchform geschrieben, was mal etwas Anderes ist und mir gut gefallen hat. Der Roman ist auch gut in Kapitel aufgeteilt. Ganz zum Schluss im letzten Teil ist der Roman in Briefform geschrieben, so daß man noch einmal zum Abschluss die Ansichten verschiedener Charaktere aus deren Sichtweise lesen kann. Insgesamt hat mir das Buch zwar gut gefallen, aber ich hatte Schwierigkeiten, am Ball zu bleiben, weil ich die Charaktere während des gesamten Romans nicht immer gut zuordnen konnte.